Neue Auflage für den Jugendbericht

<p>Der dritte Jugendbericht soll 2026 erneut Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen geben – von Freizeit und Ausbildung bis hin zu ihren Sorgen und Perspektiven.</p>
Der dritte Jugendbericht soll 2026 erneut Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen geben – von Freizeit und Ausbildung bis hin zu ihren Sorgen und Perspektiven. | Illustration: Photo News

Das gab Jugendminister Gregor Freches (PFF) am Donnerstag bei einem Pressegespräch der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft bekannt. 2015 hatte das Parlament der DG (PDG) die Einführung eines Jugendberichts beschlossen, erklärte er. „Der Fokus des Jugendberichts liegt auf einer Berichterstattung zur aktuellen Lebenssituation, den Alltagskontexten und Problemlagen von in Ostbelgien wohnhaften Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 30 Jahren“, erläuterte der Minister.

Mit Blick auf die Etablierung einer regelmäßigen und langfristig angelegten Berichterstattung habe der erste Jugendbericht im Jahr 2018 jugendrelevante Themenfelder und Fragen aufgedeckt, zu denen bis dahin keine Daten oder Forschungsarbeiten vorlagen. Darüber hinaus wurde im Rahmen des ersten Jugendberichts ein Kataster an Basisindikatoren erstellt, die einen Vergleich im Zeitablauf ermöglichen sollten. Im zweiten Jugendbericht im Jahr 2023 sei dann das mit dem ersten Jugendbericht eingeführte Kataster aktualisiert und erweitert worden. Ergänzend dazu widmete sich die Studie dem Wohlbefinden von Jugendlichen in Ostbelgien. „Der dritte Jugendbericht soll an die ersten beiden Berichte anschließen und bestehende Daten zur Lebenssituation junger Menschen identifizieren, sichten und auswerten“, meinte der PFF-Politiker.

Drei Ziele würden damit verfolgt: Analyse und Beschreibung des Ist-Zustands anhand von geeigneten Daten und Indikatoren; Identifizierung von Trends im Vergleich zu den in den vorausgegangenen zwei Jugendberichten erhobenen Daten sowie Erarbeitung von konkreten Vorschlägen zur Verbesserung der Situation Jugendlicher und junger Erwachsener in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. „Die Erkenntnisse aus dem dritten Jugendbericht werden als Grundlage dafür dienen, 2027 den vierten Jugendstrategieplan zu erstellen, um weiterhin auf die Bedarfe der Jugend antworten zu können“, fasste Gregor Freches zusammen. (sc)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment