Nach Stec-Fällen: Behörde warnt vor Panikmache

<p>Die Aviq rät zu Wachsamkeit, warnt aber vor Panik.</p>
Die Aviq rät zu Wachsamkeit, warnt aber vor Panik. | Illustrationsbild: picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die Behörde warnt vor einem „Medienhype, der nicht gerechtfertigt ist“. Solche Infektionen träten regelmäßig in Pflegeheimen, Kindergärten oder Schulen auf. „Es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Das ist nicht Covid – wir werden nicht alle morgen sterben“, stellte die Sprecherin klar.

Gleichzeitig mahnt die Aviq jedoch zur Vorsicht, nachdem zuletzt acht Menschen in Belgien infolge einer Stec-Infektion gestorben waren. Besonders gefährdet seien Kleinkinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Der Sommer begünstige das Auftreten solcher Infektionen, so Kotlar: „Es gibt mehr Zusammenkünfte, Grillabende, und Infektionen mit E. coli – einer Bakterienart, zu der auch Stec gehört – werden oft über kontaminierte Lebensmittel oder nicht trinkbares Wasser übertragen.“

Stec steht für „shigatoxinproduzierende Escherichia coli“. Die Infektion kann ohne Symptome verlaufen oder Beschwerden wie leichte bis blutige Durchfälle auslösen. Meist heilt sie von selbst ab, in seltenen Fällen kann jedoch ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entstehen, das schwer verläuft. (belga/rt)

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