Kamping Kitsch Club knackt Besucherrekord – Polizei meldet Vorfälle und Verletzten

<p>Kamping Kitsch Club: Buntes Treiben, skurrile Shows – und ein Polizeieinsatz.</p>
Kamping Kitsch Club: Buntes Treiben, skurrile Shows – und ein Polizeieinsatz. | Foto: Veranstalter

Nach Angaben der Polizei wurden am Eingang der Festivalzone umfassende Drogenkontrollen durchgeführt. Mithilfe von zwei Spürhunden wurden 24 Besucher mit Betäubungsmitteln erwischt – sie mussten das Gelände sofort verlassen. Zudem stellte die Polizei fest, dass rund 130 weitere Gäste kürzlich Drogen konsumiert hatten. Bei einem Mann wurde ein Messer sichergestellt.

Auch abseits davon griff die Polizei mehrfach ein: 25 Besucher wurden wegen unangemessenen Verhaltens dauerhaft vom Festival ausgeschlossen. In einem eigens eingerichteten Meldesystem ging zudem ein Hinweis auf sexuelle Belästigung ein. Acht Personen wurden wegen öffentlicher Trunkenheit oder Ruhestörung in Gewahrsam genommen. Besonders heikel wurde es bei der Abreise: Ein Fußgänger störte den Verkehr und widersetzte sich seiner Festnahme – dabei wurde ein Polizist verletzt.

Foto: Veranstalter

Trotz dieser Vorfälle zog die Polizei insgesamt eine positive Bilanz: „Von Beginn an bis zur massenhaften Abreise kurz nach Mitternacht verlief der Einsatz für die über 24.000 Gäste reibungslos“, heißt es von offizieller Seite. Die gute Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Sicherheitskräften habe sich erneut bewährt.

Musikalisch bot das Festival einmal mehr ein buntes Programm, unter anderem mit Sergio, Wesley Sonck, K3, Cleymans zingt Spring und Jebroer. Auch das skurrile Rahmenprogramm – von der Wahl zur Miss Kamping Kitsch Club bis hin zur belgischen Meisterschaft im Dildowerfen – sorgte für jede Menge Gesprächsstoff.

Foto: Veranstalter

Die Organisatoren zeigten sich begeistert: „Dass wir erstmals die Marke von 30.000 Besuchern geknackt haben, ist schlichtweg phänomenal“, so Sprecher Kurt Frederickx. „Wir wollen auch in den kommenden Jahren den besonderen Charme und die einzigartige Atmosphäre bewahren. Das Festival hat sich inzwischen zu einem der größten Eintagesfestivals in Flandern entwickelt.“ (belga/calü)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment