Park-Apps auf dem Vormarsch: Immer mehr Belgier zahlen digital

<p>Jeder Fünfte in Belgien nutzt Apps statt Parkautomaten.</p>
Jeder Fünfte in Belgien nutzt Apps statt Parkautomaten. | Foto: Bernd Diekjobst/dpa

Überraschenderweise liegt die Provinz Luxemburg an der Spitze der App-Nutzer: Dort verwenden 27 Prozent die digitalen Helfer, noch vor Brüssel (21 %), Namur (13 %), Wallonisch-Brabant (11 %), dem Hennegau (10 %) und Lüttich (8 %).

Die Apps können mehr, als nur Parkgebühren abrechnen: Sie zeigen auch freie Stellplätze in Parkhäusern und auf der Straße an. Das überzeugt – vor allem, weil Parken auf der Straße oft günstiger ist (44 % der Befragten), näher am Ziel liegt (25 %) und nicht an Öffnungszeiten gebunden ist (10 %). So bevorzugen 57 Prozent der Belgier das Parken auf der Straße, während 43 Prozent lieber ins Parkhaus fahren – dort schätzen sie Sicherheit (29 %) und den Zeitgewinn, weil sie nicht lange nach einem Platz suchen müssen (33 %).

Ein entscheidender Vorteil: 30 Prozent der Belgier sagen, dass Apps ihren Stress beim Parken deutlich reduzieren. Bei jenen, die Apps speziell für das Parken auf der Straße verwenden, steigt der Wert sogar auf 78 Prozent. Die Hälfte der Nutzer gibt zudem an, dadurch Zeit zu sparen.

„Die Belgier wollen Kontrolle behalten – vor allem beim Thema Parken“, erklärt Arne Van Helleputte von EasyPark. „Auch wenn viele weiterhin auf die klassischen Parkautomaten setzen, sehen wir einen klaren Trend hin zu digitalen Lösungen. Apps reduzieren nicht nur den Stress, sie machen das gesamte Parkerlebnis einfacher: Man kann im Voraus prüfen, ob in der Nähe noch ein Platz frei ist, bequem bezahlen und muss nicht ständig zum Automaten zurücklaufen.“ (calü)

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