Belgien: Pensionsalter 66 spart dem Staat schon 100 Millionen Euro

<p>Die Anhebung des Rentenalters führt bereits zu einer Entlastung der Pensionskassen um 100 Millionen Euro.</p>
Die Anhebung des Rentenalters führt bereits zu einer Entlastung der Pensionskassen um 100 Millionen Euro. | Illustrationsbild: picture alliance/dpa

Das gesetzliche Pensionsalter wurde zum 1. Januar 2025 erhöht. Während die letzten Belgier noch im Dezember 2024 mit 65 Jahren in Rente gehen konnten, müssen jene, die im Januar 2025 65 wurden, bis Februar 2026 warten.

Seit Inkrafttreten der Reform im Februar ist die Zahl der neuen Rentner stark gesunken. „Zwischen Februar und April ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent zurückgegangen – von durchschnittlich 10.000 auf 4.000 pro Monat“, erklärte Vik Beullens, Sprecher des föderalen Pensionsdienstes.Die neuen Rentner seit Februar sind fast ausschließlich Personen, die eine vorzeitige Pension beantragt haben. Diese ist weiterhin ab 63 Jahren mit 42 Dienstjahren möglich, ab 61 mit 43 Jahren oder ab 60 mit 44 Jahren.

Die Einsparungen resultieren aus den geringeren Auszahlungen: Mit einer durchschnittlichen Rente von 1.850 Euro pro Monat summieren sie sich für den Zeitraum Februar bis Mai auf etwa 100 Millionen Euro.

Da die Regelung für das gesamte Jahr gilt, rechnet der Pensionsdienst damit, dass die Entlastung für den Staatshaushalt in den kommenden Monaten noch deutlich steigen wird. (belga/rt)

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