Interessant: Die meisten Unfälle ereignen sich nicht unmittelbar vor den Schulen. Dort sorgen Tempo-30-Zonen, Bodenschwellen, verstärkte Beschilderung und spezielle bauliche Maßnahmen für zusätzliche Sicherheit. Über 90 Prozent der Unfälle geschehen unterwegs, also auf Abschnitten außerhalb der Tempo-30-Zonen.
Die AWSR rät, den Schulweg schon jetzt einzuüben: Ein paar Proberunden vor Schulstart, wenn die Straßen noch etwas leerer sind, können Kindern Sicherheit geben. Zudem sollten Eltern auf die richtige Ausstattung achten – sei es beim Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß.
- Im Auto: Kindersitze sind Pflicht bis zu einer Größe von 1,35 m. Eltern sollten prüfen, ob der Sitz noch zur Größe und zum Gewicht passt. Autofahrer sollten außerdem besonders wachsam sein und ihre Geschwindigkeit drosseln, wenn Kinder in der Nähe sind – selbst wenn diese noch auf dem Gehweg laufen.
- Mit dem Rad oder der E-Scooter: Empfohlen wird ein sicherer, wenn auch nicht immer kürzester Weg, idealerweise mit Radwegen und breiten Gehsteigen (bis 10 Jahre dürfen Kinder dort radeln). Ein Helm sowie auffällige Kleidung oder reflektierende Accessoires sind dringend angeraten.
- Zu Fuß: Kinder sollten breite Gehsteige nutzen und, wenn möglich, gesicherte Zebrastreifen mit Ampeln wählen.
Die neue Kampagne wird über soziale Netzwerke, Online-Magazine und in Supermärkten sichtbar sein. (belga/calü)

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