Die Zahlen stammen aus einer internationalen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Newzoo, das in 36 Ländern mehr als 73.000 Personen befragt hat – darunter auch in Belgien. Demnach ist die Zahl der Gamer hierzulande in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen: von 5,5 Millionen im Jahr 2021 auf 6,2 Millionen im Jahr 2023.
Besonders beliebt sind weiterhin Spielekonsolen: Rund 4,2 Millionen Belgier nutzen sie regelmäßig. Auf dem zweiten Platz folgen Mobile Games auf Smartphone und Tablet (2,8 Mio.), dicht gefolgt vom PC-Gaming (2,4 Mio.).
Der Anteil der Spielerinnen liegt aktuell bei 46 Prozent – ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.
Das Durchschnittsalter der belgischen Gamer beträgt unverändert 31,2 Jahre. Auffällig: Mehr als ein Drittel der Spielerinnen und Spieler ist über 36 Jahre alt. Gaming ist also längst kein reines Jugendphänomen mehr.
Kinder zocken weniger – Eltern greifen öfter ein
Während die Zahl der erwachsenen Gamer steigt, sitzen Kinder und Jugendliche seltener vor dem Bildschirm. So gaben im Jahr 2023 noch 45 Prozent der 4- bis 17-Jährigen an, höchstens sieben Stunden pro Woche zu spielen. Ein Jahr später waren es bereits 61 Prozent.
Auch die Eltern setzen zunehmend klare Grenzen: Vier von fünf Müttern und Vätern legen inzwischen fest, wie viele Stunden pro Woche ihre Kinder spielen dürfen – 2023 waren es erst drei von vier. (belga/calü)

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