Der bei der Abschlussetappe der Tour de France erfolgreiche Flame feiert damit ein früheres Comeback als geplant: Eigentlich wollte der 30-Jährige erst bei der Deutschland Tour (20.–24. August) wieder ins Renngeschehen eingreifen. Nach Hamburg plant er Starts bei der Bretagne Classic–Ouest–France (31. August), dem GP von Québec (12. September), dem GP von Montréal (14. September) und der Super 8 Classic (20. September).
„Ich war sofort einverstanden, als das Thema letzte Woche aufkam“, erklärte Van Aert. „Mein Trainingsplan musste nur minimal angepasst werden. Die Cyclassics sind ein WorldTour-Rennen, das oft im Duell zwischen Sprintern und Klassikerspezialisten entschieden wird. Bei meinem einzigen Start 2022 (Platz zwei, A. d. R.) hat sich gezeigt, dass mir der Kurs liegt.“
Auch Christophe Laporte gibt in Hamburg sein Comeback. Der 32-jährige Franzose stand seit seinem Sieg bei Paris–Tours im Oktober nicht mehr am Start. Ein hartnäckiger Virus zwang ihn zu einer monatelangen Pause, wodurch er das gesamte Frühjahr und auch die Tour de France verpasste. „Das war die schwierigste Zeit meiner Karriere“, so der ehemalige Europameister. „Nach so langer Pause wieder in Form zu kommen, war nicht leicht. Es ist ein großartiges Gefühl, wieder Teil des Teams zu sein.“
Zum Hamburger Aufgebot gehören neben Van Aert und Laporte auch der Deutsche Niklas Behrens, der Ungar Attila Valter, der Italiener Edoardo Affini sowie die Niederländer Loe van Belle und Menno Huising. Neben van Aert und Milan, der das Grüne Trikot bei der Tour de France gewann, ist auch dessen Konkurrent Biniam Girmay (Eritrea) am Start. Zudem soll auch Isaac del Toro (Mexiko) von Tadej Pogacars Rennstall UAE Emirates-XRG dabei sein. Mit 207 Kilometern rund um die Hansestadt wartet der nach Angaben der Organisatoren längste Kurs der Geschichte des Radrennens auf die Topfahrer. (mn)

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