Dabei geben sich die Täter als Anwaltskanzleien, Buchhalter, Polizisten oder Behördenvertreter aus und versprechen Opfern von Anlagebetrug, verlorenes Geld oder Vermögenswerte zurückzuholen. Um glaubwürdig zu wirken, nutzen sie gefälschte Kontaktdaten von Unternehmen oder offiziellen Institutionen.
Häufig verlangen die Betrüger Vorauszahlungen, angeblich für administrative oder juristische Kosten. In anderen Fällen bieten sie ihre Dienste „kostenlos“ an, wollen aber über Fernwartungssoftware Zugriff auf den Computer der Opfer erhalten, um Spyware zu installieren oder auf Online-Banking-Konten zuzugreifen. Mitunter werden die Betroffenen auch aufgefordert, ein Krypto-Wallet zu eröffnen und zu aktivieren.
Die FSMA rät dringend, auf solche Angebote nicht einzugehen, und warnt aktuell vor mehreren namentlich bekannten Betrügerfirmen: Cyber Justice, GL Markets und Money Recovery. Betrüger treten außerdem unter den Namen Bybit, European Blockchain Association, Ombudsman Financial Services und Sentinel auf. (belga/rt)

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