Darauf weist der flämische Abgeordnete Andy Pieters (N-VA) hin, der die Regierung auffordert, nicht nur Behörden, sondern gezielt auch Verbraucher, Werkstätten und den Fahrzeugprüfsektor zu informieren.
Asbesthaltige Materialien sind in Belgien seit 1998 verboten, ihre Produktion, ihr Verkauf und ihre Nutzung in der gesamten EU seit 2002 untersagt. Dennoch, so Pieters, würden auf chinesischen Plattformen wie AliExpress und Temu immer wieder Produkte auftauchen, die nicht den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen.
„Gerade bei Wartungsarbeiten – etwa wenn Bremsbeläge ausgeblasen werden – können Asbestfasern leicht eingeatmet werden“, warnt Pieters. „Asbest ist tödlich. Die Einfuhr solcher Produkte muss konsequent unterbunden werden. Außerdem muss die Regierung aktiv vor diesen Gefahren warnen – und nicht nur stillschweigend über ein europäisches System informieren.“ (belga/calü)

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