Wirtschaftsinspektion deckt Mängel bei Unternehmen auf

<p>Die Wirtschaftsinektion hat zahlreiche Betriebe unter die Lupe genommen.</p>
Die Wirtschaftsinektion hat zahlreiche Betriebe unter die Lupe genommen. | Illustration: picture alliance

wischen Februar und Dezember 2024 wurden insgesamt 2.664 Unternehmen kontrolliert. In 1.794 Fällen stellten die Inspektoren Verstöße fest. Daraus resultierten 1.922 Verwarnungen und 221 Protokolle. In 70 Fällen handelte es sich um Betriebe, die bereits zuvor verwarnt worden waren, aber keine Abhilfe geschaffen hatten.

Die Kontrollen konzentrierten sich auf vier Bereiche: Preisangaben, gesetzlich vorgeschriebene Informationen auf Webseiten und in sozialen Netzwerken, die Registrierung in der ZDU (Zentrale Datenbank der Unternehmen) sowie die Einhaltung der Regeln zu elektronischen Zahlungsmitteln. Am häufigsten kam es zu Problemen bei der Preisauszeichnung.

In 1.207 Fällen – das entspricht 45,3 Prozent der überprüften Unternehmen – waren Preise entweder unvollständig oder fehlerhaft ausgewiesen, wie es weiter dazu hieß. Besonders betroffen war die Wellnessbranche, in der 60,1 Prozent der Betriebe negativ auffielen. Auch in der Gastronomie (49,5 Prozent) und im Fahrradhandel (45,7 Prozent) waren Verstöße weit verbreitet. Zahlreiche Mängel wurden zudem bei der Online-Präsenz festgestellt. Von 2.158 geprüften Webseiten und Social-Media-Profilen enthielten 47,7 Prozent nicht alle gesetzlich vorgeschriebenen Unternehmensangaben. In 45,7 Prozent der Fälle fehlte die Unternehmensnummer. Auch im Bereich der elektronischen Zahlungen gibt es offenbar Nachholbedarf. Zwar verweigerten nur 83 Betriebe elektronische Zahlungsmethoden vollständig. In 29 Prozent der kontrollierten Geschäfte wurden jedoch die gesetzlichen Verpflichtungen nicht vollständig eingehalten. So gaben etwa 722 Betriebe nicht an, welche Zahlungsmittel sie akzeptieren. (belga/svm)

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