Die Untersuchungen stehen unabhängig von der strafrechtlichen Ermittlung zur Ursache des Feuers, das kurz vor Festivalbeginn die Hauptbühne zerstört hatte.
Laut VRT werden in dem internen Schreiben drei konkrete Punkte aufgeführt: So sollen pyrotechnische Materialien zu früh auf dem Festivalgelände angeliefert worden sein. Zudem hätten unbefugte Personen Zugang zu dem Feuerwerk erhalten. Auch sei der obligatorische schriftliche Hinweis an die Sicherheitskontrollabteilung des Wirtschaftsministeriums zur Lieferung und Installation der Feuerwerkskörper unterblieben.
Die Veranstalter von Tomorrowland wollten sich zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern. „Da wir offiziell noch nicht über die Angelegenheit informiert wurden und aktuell eine Untersuchung des Wirtschaftsministeriums läuft, halten wir es für angebracht, keine öffentliche Stellungnahme abzugeben“, erklärte eine Sprecherin.
Bereits im Vorfeld hatte das Festival betont, ausschließlich mit zertifizierten und erfahrenen Pyrotechnik-Dienstleistern zusammenzuarbeiten und sich stets an die geltenden Vorschriften und Sicherheitsstandards zu halten. (belga/rt)

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