In diesem Zeitraum kommt es zu erheblichen Einschränkungen für den motorisierten Verkehr sowie für Gewerbebetriebe und den öffentlichen Nahverkehr. Die stadtauswärtige Fahrtrichtung bleibt während der Bauzeit vollständig gesperrt. Eine Umleitung ab Jahnplatz führt über St.-Vither-Straße, Siegelallee und Monschauer Straße zur Autobahn in Richtung Belgien. Die Strecke ist rund 14,5 Kilometer lang. In Fahrtrichtung Innenstadt wird der Verkehr auf der Eupener Straße per Einbahnregelung an der Baustelle vorbeigeführt.
Zudem entfällt die direkte Überfahrt vom Luxemburger Ring in die St.-Vither-Straße. Für diesen Abschnitt verweisen die Behörden auf eine alternative Umleitung über Ronheider Weg und Weißhausstraße. Dadurch verlängert sich die Fahrstrecke um über drei Kilometer.

Die Stadt verweist darauf, dass kleinere Straßen im Umfeld nicht für den Umleitungsverkehr geeignet seien. Straßen wie der Höfchensweg oder der Eberburgweg verfügen nicht über ausreichende Breite und keine separaten Rad- und Gehwege. Eine Ampellösung auf der Baustellenstrecke wurde geprüft, jedoch aus Gründen der Länge und des Rückstaurisikos verworfen.
Auch der ÖPNV ist betroffen. Die Aseag hat Anpassungen für die Linien 34, 54 und 14 vorgenommen. Es gelten neue Routenführungen mit Ersatzhaltestellen in der Eupener Straße. Bestimmte Haltestellen, darunter „Diepenbenden“ und „Jahnplatz“, entfallen zeitweise. Die Umstellung wurde in die Sommerferien gelegt, um Auswirkungen auf Schülerverkehre zu vermeiden.
Für den Zeitraum vom 18. bis 20. August ist eine Vollsperrung des gesamten Abschnitts vorgesehen. Während dieser Phase wird die neue Asphaltdecke aufgebracht und die Fahrbahn markiert. Danach erfolgen noch Restarbeiten unter halbseitiger Sperrung.
Im Zuge der Sanierung wird auch die Parkregelung angepasst: 31 Stellplätze entfallen, um eine ausreichende Fahrbahnbreite für Busse zu gewährleisten. Die neue Markierung wurde im Mai vom Mobilitätsausschuss beschlossen. Die vorhandenen Fuß- und Radwege bleiben vorerst bestehen und sollen zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden.
Die Bauarbeiten wirken sich auch auf die grenzüberschreitende Erreichbarkeit aus. Die Linie 14, die aus Richtung Eupen kommt, wird im betroffenen Bereich ebenfalls umgeleitet. Fahrgäste aus Eynatten, Hauset oder Kelmis müssen mit längeren Fahrzeiten rechnen. Ersatzhaltestellen sind vorgesehen. (mo)

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