Radsportklassiker im Baskenland: Roglic jagt den Sieg ohne Evenepoel und Pogacar

<p>Primoz Roglic in Aktion</p>
Primoz Roglic in Aktion | Foto: Photo News

Evenepoel, der das Rennen bereits 2019, 2022 und 2023 für sich entschied, gönnt sich nach seinem Tour-Aus eine wohlverdiente Pause. Auch Pogacar und Vingegaard verzichten, ebenso wie Florian Lipowitz (Red Bull-BORA-hansgrohe), der überraschende Dritte der Tour de France.

Dafür rückt ein anderer großer Name ins Rampenlicht: Primoz Roglic (Red Bull-BORA-hansgrohe) kehrt zurück und gehört zu den heißesten Sieganwärtern. Mit ihm nehmen auch Maxim Van Gils (ebenfalls BORA) sowie Tour-Top-Ten-Fahrer Oscar Onley (Picnic PostNL) und Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility) das Rennen in Angriff.

Auf der Favoritenliste stehen außerdem die beiden Franzosen Romain Grégoire (Groupama-FDJ) und Lenny Martinez (Bahrain Victorious), die Lokalmatadoren Pello Bilbao (Bahrain Victorious) und Alex Aranburu (Cofidis) sowie starke UAE-Youngsters wie Isaac del Toro und Juan Ayuso. Zudem feiert Cian Uijtdebroeks (Visma-Lease a Bike) nach mehr als drei Monaten sein Comeback.

Die Strecke bleibt ein echter Klassiker: 211,4 Kilometer durch das baskische Mittelgebirge, gespickt mit den berüchtigten Anstiegen Jaizkibel und Erlaitz. Der Höhepunkt wartet jedoch in der Schlussphase: Der brutale Murgil-Tontorra – zwei Kilometer mit bis zu 20 Prozent Steigung – kehrt nach einem Jahr Pause zurück. Von der Spitze sind es noch acht Kilometer bis ins Ziel in San Sebastian. (belga/calü)

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