Conference League statt Europa League: Schwaches Anderlecht fliegt gegen Häcken raus

<p>Conference League statt Europa League: Schwaches Anderlecht fliegt gegen Häcken raus</p>
Foto: belga

Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel geriet Anderlecht in Göteborg nach einer halben Stunde in Rückstand: Adrian Svanbäck erzielte das 1:0, auf das „Veilchen“-Coach Hasi mit einem Doppelwechsel reagierte. Vroninks machte Platz für Ali Maamar, Nathan Saliba wurde durch Yari Verschaeren ersetzt.

In den zweiten Durchgang fand Anderlecht besser. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel traf Kasper Dolberg vom Elfmeterpunkt zum 1:1 - den Brüsselern hätte das Resultat zum Weiterkommen gereicht. Doch in der Nachspielzeit verschuldete Nathan De Cat einen Strafstoß, den Simon Gustafson zum 2:1 verwandelte (90.+2) und damit die Verlängerung erzwang.

In dieser musste Anderlecht ab der 117. Minute mit zehn Spielern auskommen, nachdem Ibrahim Kanaté die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

Im Elfmeterschießen scheiterten Ludwig Augustinsson und Luis Vázquez, während Häcken alle seine Schüsse verwandelte und sich mit 4:2 durchsetzte.

Nach dem Ausscheiden in der Europa League rutscht Anderlecht in die Conference League ab und trifft dort in der dritten Qualifikationsrunde auf Sheriff Tiraspol. Das Hinspiel findet am 7. August in Brüssel statt.

Europa-Abenteuer von Charleroi endet am Donnerstagabend

In der Conference League wiederum war für Sporting Charleroi in der zweiten Vorrunde Endstation: Nach einem 0:0 im Hinspiel bei Hammarby IF (Stockholm) verloren die Hennegauer um den Eupener Co-Trainer Mario Kohnen das Rückspiel im eigenen Stadion mit 1:2. Das allerdings dramatisch: Nach dem Nikola Štulic in der 48. Minute das zwischenzeitliche 1:1 erzielt hatte, sorgte Victor Eriksson in der 119. Minute für die Entscheidung. (mn)

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