Pro & Contra: Ist die Marke „Ostbelgien“ sinnvoll?
Meinung
Von Christian Schmitz und Kurt Pothen
Lesedauer: 3 min
An dieser Stelle beleuchtet die Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Diesmal geht es um das Ostbelgien-Marketing, das die Deutschsprachige Gemeinschaft auf den Weg gebracht hat. Ziel war es, Identität zu stiften und die Region bekannter zu machen. Doch bringt das wirklich etwas? GrenzEcho-Chefredakteur Christian Schmitz (Pro) sagt Ja, sein Redaktionskollege Kurt Pothen (Contra) hält dagegen.
Ostbelgien – mehr als nur ein Name? Der Schriftzug ist Teil einer gezielten Imagekampagne.
| Archivfoto: David Hagemann
Pro – Christian Schmitz
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Von Norbert Schleck - Mittwoch 30 Juli 2025, 11:00
„Ostbelgien. Ein Begriff, der eingängiger ist, geografisch Orientierung bietet – und schlicht besser funktioniert.“ So meint Herr Schmmitz.
Dann wäre es aber angebracht, wenn „Ostbelgien“ selbst diese Bezeichnung durchgehend im Tourismusbereich, um den es doch wohl hauptsächlich geht, verwenden würde.
Wer nun mit den Stichwörtern „Ostbelgien“ und „Tourismus“ auf die Suche geht, landet auf der „Offiziellen Seite für Tourismus“, wo in der Tat der Begriff „Ostbelgien“ sowohl im Logo als auch im Titel verwendet wird.
Mit dem Untertitel „Willkommen in Europas kraftvollem Garten, was immer diese großspurige Aussage bedeuten soll.
Unter dm Logo steht kleingedruckt „Cantons de l’Est“ und „Oostkantons“.
Auf der französischsprachigen Seite ist durchgängig von „Cantons de l’Est“ die Rede.
(Das früher übliche „Cantons rédimés“ ist glücklicherweise fast ganz verschwunden, taucht aber gelegentlich noch bei älteren Leuten auf und sogar bis in eine RTBF-Sendung hinein.)
„Ostbelgien“? Was macht eine französischsprachige Zunge daraus?
Unter „Belgique de l’Est“ würde keiner sich viel vorstellen können:
Je passe mes vacances en Belgique de l’Est. – Où ça donc ???
Die niederländischsprachige Seite titelt: „De Oostkantons - Welkom in de ruige tuin van Europa“ („ruig“ = wild, rau) Ein „raues“ Klima im „Garten“ von Europa?
Von „Oostbelgië" ist nirgends die Rede, dafür von den „Hoge Venen“. (Marcel Bauer wird’s freuen.)
Und die englischsprachigen Besucher – so sie aus GB anreisen – werden wohl zum ersten Mal auf den Begriff „East Belgium“ stoßen, wenn sie auf der Autobahn E40 das Schild „East Belgium Park“ sehen. Aber Vorsicht, damit ist ein Gewerbegebiet gemeint und nicht der als „vibrant garden“ angepriesene Naturpark Hohes Venn-Eifel.
Von Dieter Leonard - Mittwoch 30 Juli 2025, 12:53
Ohne in diese Diskussion erneut tiefer eintauchen zu wollen -ich habe dies in zahlreichen Beiträgen an dieser Stelle in den vergangenen 8 Jahren getan-, wenn am Sitz des Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft seit Jahren zu lesen ist: “OSTBELGIEN - Sitz des Ministerpräsidenten” und am Eingang der Familienzulagenkasse der DG ein fettes, hinterleuchtetes “OSTBELGIEN” (und sonst nichts) prangt und NIEMAND dies abwegig findet, scheint auf unterschiedlichen Ebenen eine Verwirrung darüber zu herrschen, was Ostbelgien ist und nicht sein kann.
Dass die Gemeinschaft ungehindert Unsummen in die Vermarktung dieses Begriffs gesteckt hat, mit dem unlauteren Versuch, diesen verfassungswidrig den Institutionen der DG überzustülpen -weil ein Ministerpräsident dies so will- ist ein Skandal, den auch die deutschsprachigen Medien bisher nicht hinterfragt haben.
Klartext: Wenn “Ostbelgien” eine offene Standortmarke sein soll (in diesem Sinn wurde sie ins Leben gerufen), kann der Begriff nicht gleichzeitig als Bezeichnung der Institutionen der Deutschsprachigen Gemeinschaft dienen. Auch aus historischer Perspektive nicht, denn Ostbelgien war und ist mehr als die die DG umfassenden 9 deutschsprachigen Gemeinden.
Von Dieter Leonard - Samstag 2 August 2025, 08:46
Sie haben vollkommen Recht, Herr Schleck. Die genannten Beispiele verdeutlichen, wie wenig durchdacht die “Ostbelgien”-Kampagne trotz der Unsummen, die dafür ausgegeben wurden in Wirklichkeit ist.
Unrecht hatte ich hingegen mit meiner Behauptung, dass “die deutschsprachigen Medien” die begrifflichen Irrungen und Wirrungen rund um “Ostbelgien” bisher nicht hinterfragt haben. Zuletzt gab es am 24.4.2025 im GE einen Gastbeitrag von Vince Liégeois unter dem Tittel “Bye Bye Ostbelgien”, in dem genau dies thematisiert wurde. Sorry!
Demgegenüber tappen jedoch auch die… deutschsprachigen Medien bisweilen in die Begriffsfalle, wenn sie die DG im institutionellen Kontext als Ostbelgien betiteln.
An den aufgezeigten Absurditäten hat das alles zudem nichts geändert und so wird man wohl weiter hinnehmen müssen, dass der Ministerpräsident der… Deutschsprachigen Gemeinschaft sich als… Souverän von “Ostbelgien” versteht und dies auch so kommuniziert.
Von Walther Janssen - Montag 4 August 2025, 13:16
Was der Anlass war für ein neuerliches Pro & Contra betreffend Sinn und Unsinn der Marke Ostbelgien verschließt sich meiner Kenntnis. Es zeigt nach meiner Meinung aber eines: auch nach acht Jahren ist der Begriff nach wie vor nicht etabliert und angenommen für das, was er eigentlich sein sollte, ein identitätsstiftender Begriff für die deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien. In der Tat ist bereits alles gesagt, auch von den beiden Kommentatoren Herrn Schleck und Herrn Leonard. Wenn sich nun aber diese beiden “ üblichen Verdächtigen”, und ich meine das respektvoll und wohlwollend, zu Wort melden, so muss auch ich noch einmal meinen Senf dazutun.
Wie her Leonard schreibt, kann der Begriff Ostbelgien nicht gleichzeitig als Marke und als Bezeichnung der Institutionen der Deutschsprachigen Gemeinschaft dienen. Dass dies aller Ortens aber geschieht und sogar unser Wappen dabei verschwindet, ist für unsere Selbstdarstellung und für unser Selbstverständnis sträflicher Leichtsinn. Damit kann man sich im belgischen Verfassungsgefüge nicht identifizieren und auch nicht absetzen.
Allerdings halte ich auch die verfassungsmäßige Bezeichnung Deutschsprachige Gemeinschaft für grenzwertig, aber ohne eine neue Verfassungsreform lässt sich das wohl nicht ändern. Deshalb setzen sich die anderen Gemeinschaften über die Bezeichnung der Verfassung hinweg und benutzen andere, ihrer Meinung nach identitätsstiftende Bezeichnungen. Mein Vorschlag wäre deshalb die Bezeichnung Eupen-Sankt Vith zu verwenden, um auf diese Weise auch den beiden durchaus unterschiedlichen Identitäten im Norden wie im Süden gerecht zu werden. Das würde uns auch international stärken und wäre eindeutig zu lokalisieren. Eine ähnliche Doppelbezeichnung gab es schon einmal und sie ist heute noch geschichtlich verankert. Ich gehe sogar so weit zu empfehlen, die beiden Städte Eupen und Sankt Vith mit den heutigen Gemeinden im Norden und im Süden zu verschmelzen, was einerseits Kosteneinsparungen mit sich brächte und den Städten unter anderem auch viel mehr Kompetenz ermöglichte. Auch andere Vorzüge ließen sich daraus ableiten, zwei eigene Wahlbezirke zum Beispiel. Die heutigen Gemeinden und überhaupt die Ortschaften gehen dadurch überhaupt nicht verloren. Wer die hiesigen Medien konsumiert erkennt ohnehin, dass unsere Gemeinden und Ortschaften sich in Szene zu setzen wissen und vor Lebendigkeit und Vielfalt nur so sprühen. Man muss nur eine vernünftige Aufgabenteilung und Verwaltungsstruktur zwischen den beiden Städten und ihren jeweiligen Ortschaften vorsehen.
Ob die Marke Ostbelgien uns touristisch ins rechte Licht rückt, möchte ich nicht vollumfänglich bewerten. Herr Schleck hat bereits in seinem Kommentar viele Argumente erwähnt. Hierzulande wird Südtirol oder Südschleswig immer angeführt, um den Namen Ostbelgien zu rechtfertigen. Südtirol und auch Südschleswig haben aber eine ganz andere politische und geschichtliche Verbindung zu dem, was Tirol oder Schleswig darstellen. Mir sind all diese geografischen, kolonialen oder imperialen Begriffe, die heute Konjunktur haben suspekt, denn sie fußen auf nationalistischem Gedankengut und spiegeln überhaupt nicht die Identität dieser Gegenden wider. Nennen möchte ich nur beispielhaft Ost-Ukraine, Ost-Kongo, Süd-Sudan, Neu-Russland, Westjordanland ... Jetzt kommt noch der “Gaza-Streifen” hinzu, vergleichen sie nur mit dem “Danzig-Korridor”.
Da denke ich mir, dass sowohl das Eupener Land wie auch das Sankt Vither-Land sich sicher gut vermarkten lassen. Vielleicht hat es die Eifel sogar etwas einfacher, weil diese Marke sich in den vergangenen Jahren besonders gut etabliert hat. Dies geschah auch mit Hilfe der Medien. Vielleicht kann eine Krimiserie oder ein Netflix-Stream mit dazu beitragen, die Sichtbarkeit unserer Heimat zu erhöhen.
Kommentare
„Ostbelgien. Ein Begriff, der eingängiger ist, geografisch Orientierung bietet – und schlicht besser funktioniert.“ So meint Herr Schmmitz.
Dann wäre es aber angebracht, wenn „Ostbelgien“ selbst diese Bezeichnung durchgehend im Tourismusbereich, um den es doch wohl hauptsächlich geht, verwenden würde.
Wer nun mit den Stichwörtern „Ostbelgien“ und „Tourismus“ auf die Suche geht, landet auf der „Offiziellen Seite für Tourismus“, wo in der Tat der Begriff „Ostbelgien“ sowohl im Logo als auch im Titel verwendet wird.
Mit dem Untertitel „Willkommen in Europas kraftvollem Garten, was immer diese großspurige Aussage bedeuten soll.
Unter dm Logo steht kleingedruckt „Cantons de l’Est“ und „Oostkantons“.
Auf der französischsprachigen Seite ist durchgängig von „Cantons de l’Est“ die Rede.
(Das früher übliche „Cantons rédimés“ ist glücklicherweise fast ganz verschwunden, taucht aber gelegentlich noch bei älteren Leuten auf und sogar bis in eine RTBF-Sendung hinein.)
„Ostbelgien“? Was macht eine französischsprachige Zunge daraus?
Unter „Belgique de l’Est“ würde keiner sich viel vorstellen können:
Je passe mes vacances en Belgique de l’Est. – Où ça donc ???
Die niederländischsprachige Seite titelt: „De Oostkantons - Welkom in de ruige tuin van Europa“ („ruig“ = wild, rau) Ein „raues“ Klima im „Garten“ von Europa?
Von „Oostbelgië" ist nirgends die Rede, dafür von den „Hoge Venen“. (Marcel Bauer wird’s freuen.)
Und die englischsprachigen Besucher – so sie aus GB anreisen – werden wohl zum ersten Mal auf den Begriff „East Belgium“ stoßen, wenn sie auf der Autobahn E40 das Schild „East Belgium Park“ sehen. Aber Vorsicht, damit ist ein Gewerbegebiet gemeint und nicht der als „vibrant garden“ angepriesene Naturpark Hohes Venn-Eifel.
Ohne in diese Diskussion erneut tiefer eintauchen zu wollen -ich habe dies in zahlreichen Beiträgen an dieser Stelle in den vergangenen 8 Jahren getan-, wenn am Sitz des Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft seit Jahren zu lesen ist: “OSTBELGIEN - Sitz des Ministerpräsidenten” und am Eingang der Familienzulagenkasse der DG ein fettes, hinterleuchtetes “OSTBELGIEN” (und sonst nichts) prangt und NIEMAND dies abwegig findet, scheint auf unterschiedlichen Ebenen eine Verwirrung darüber zu herrschen, was Ostbelgien ist und nicht sein kann.
Dass die Gemeinschaft ungehindert Unsummen in die Vermarktung dieses Begriffs gesteckt hat, mit dem unlauteren Versuch, diesen verfassungswidrig den Institutionen der DG überzustülpen -weil ein Ministerpräsident dies so will- ist ein Skandal, den auch die deutschsprachigen Medien bisher nicht hinterfragt haben.
Klartext: Wenn “Ostbelgien” eine offene Standortmarke sein soll (in diesem Sinn wurde sie ins Leben gerufen), kann der Begriff nicht gleichzeitig als Bezeichnung der Institutionen der Deutschsprachigen Gemeinschaft dienen. Auch aus historischer Perspektive nicht, denn Ostbelgien war und ist mehr als die die DG umfassenden 9 deutschsprachigen Gemeinden.
Sie haben vollkommen Recht, Herr Schleck. Die genannten Beispiele verdeutlichen, wie wenig durchdacht die “Ostbelgien”-Kampagne trotz der Unsummen, die dafür ausgegeben wurden in Wirklichkeit ist.
Unrecht hatte ich hingegen mit meiner Behauptung, dass “die deutschsprachigen Medien” die begrifflichen Irrungen und Wirrungen rund um “Ostbelgien” bisher nicht hinterfragt haben. Zuletzt gab es am 24.4.2025 im GE einen Gastbeitrag von Vince Liégeois unter dem Tittel “Bye Bye Ostbelgien”, in dem genau dies thematisiert wurde. Sorry!
Demgegenüber tappen jedoch auch die… deutschsprachigen Medien bisweilen in die Begriffsfalle, wenn sie die DG im institutionellen Kontext als Ostbelgien betiteln.
An den aufgezeigten Absurditäten hat das alles zudem nichts geändert und so wird man wohl weiter hinnehmen müssen, dass der Ministerpräsident der… Deutschsprachigen Gemeinschaft sich als… Souverän von “Ostbelgien” versteht und dies auch so kommuniziert.
Was der Anlass war für ein neuerliches Pro & Contra betreffend Sinn und Unsinn der Marke Ostbelgien verschließt sich meiner Kenntnis. Es zeigt nach meiner Meinung aber eines: auch nach acht Jahren ist der Begriff nach wie vor nicht etabliert und angenommen für das, was er eigentlich sein sollte, ein identitätsstiftender Begriff für die deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien. In der Tat ist bereits alles gesagt, auch von den beiden Kommentatoren Herrn Schleck und Herrn Leonard. Wenn sich nun aber diese beiden “ üblichen Verdächtigen”, und ich meine das respektvoll und wohlwollend, zu Wort melden, so muss auch ich noch einmal meinen Senf dazutun.
Wie her Leonard schreibt, kann der Begriff Ostbelgien nicht gleichzeitig als Marke und als Bezeichnung der Institutionen der Deutschsprachigen Gemeinschaft dienen. Dass dies aller Ortens aber geschieht und sogar unser Wappen dabei verschwindet, ist für unsere Selbstdarstellung und für unser Selbstverständnis sträflicher Leichtsinn. Damit kann man sich im belgischen Verfassungsgefüge nicht identifizieren und auch nicht absetzen.
Allerdings halte ich auch die verfassungsmäßige Bezeichnung Deutschsprachige Gemeinschaft für grenzwertig, aber ohne eine neue Verfassungsreform lässt sich das wohl nicht ändern. Deshalb setzen sich die anderen Gemeinschaften über die Bezeichnung der Verfassung hinweg und benutzen andere, ihrer Meinung nach identitätsstiftende Bezeichnungen. Mein Vorschlag wäre deshalb die Bezeichnung Eupen-Sankt Vith zu verwenden, um auf diese Weise auch den beiden durchaus unterschiedlichen Identitäten im Norden wie im Süden gerecht zu werden. Das würde uns auch international stärken und wäre eindeutig zu lokalisieren. Eine ähnliche Doppelbezeichnung gab es schon einmal und sie ist heute noch geschichtlich verankert. Ich gehe sogar so weit zu empfehlen, die beiden Städte Eupen und Sankt Vith mit den heutigen Gemeinden im Norden und im Süden zu verschmelzen, was einerseits Kosteneinsparungen mit sich brächte und den Städten unter anderem auch viel mehr Kompetenz ermöglichte. Auch andere Vorzüge ließen sich daraus ableiten, zwei eigene Wahlbezirke zum Beispiel. Die heutigen Gemeinden und überhaupt die Ortschaften gehen dadurch überhaupt nicht verloren. Wer die hiesigen Medien konsumiert erkennt ohnehin, dass unsere Gemeinden und Ortschaften sich in Szene zu setzen wissen und vor Lebendigkeit und Vielfalt nur so sprühen. Man muss nur eine vernünftige Aufgabenteilung und Verwaltungsstruktur zwischen den beiden Städten und ihren jeweiligen Ortschaften vorsehen.
Ob die Marke Ostbelgien uns touristisch ins rechte Licht rückt, möchte ich nicht vollumfänglich bewerten. Herr Schleck hat bereits in seinem Kommentar viele Argumente erwähnt. Hierzulande wird Südtirol oder Südschleswig immer angeführt, um den Namen Ostbelgien zu rechtfertigen. Südtirol und auch Südschleswig haben aber eine ganz andere politische und geschichtliche Verbindung zu dem, was Tirol oder Schleswig darstellen. Mir sind all diese geografischen, kolonialen oder imperialen Begriffe, die heute Konjunktur haben suspekt, denn sie fußen auf nationalistischem Gedankengut und spiegeln überhaupt nicht die Identität dieser Gegenden wider. Nennen möchte ich nur beispielhaft Ost-Ukraine, Ost-Kongo, Süd-Sudan, Neu-Russland, Westjordanland ... Jetzt kommt noch der “Gaza-Streifen” hinzu, vergleichen sie nur mit dem “Danzig-Korridor”.
Da denke ich mir, dass sowohl das Eupener Land wie auch das Sankt Vither-Land sich sicher gut vermarkten lassen. Vielleicht hat es die Eifel sogar etwas einfacher, weil diese Marke sich in den vergangenen Jahren besonders gut etabliert hat. Dies geschah auch mit Hilfe der Medien. Vielleicht kann eine Krimiserie oder ein Netflix-Stream mit dazu beitragen, die Sichtbarkeit unserer Heimat zu erhöhen.
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