De Wever sprach von Erleichterung, mahnte jedoch zugleich zur Zurückhaltung: „Es gibt keinen Grund zur Euphorie“, schrieb er. Einige zentrale Fragen des Abkommens seien weiterhin ungeklärt. Zudem äußerte er Bedenken hinsichtlich möglicher neuer Handelsbarrieren. Eine Rückkehr zu höheren Zöllen dürfe nicht zur Realität werden.
Mit Blick auf die USA forderte De Wever eine Abkehr vom Protektionismus: „Ich hoffe aufrichtig, dass sich die USA von der Illusion des Protektionismus lösen und den Wert des freien Handels wieder anerkennen – als Grundlage gemeinsamen Wohlstands.“ Zugleich sprach er sich dafür aus, den europäischen Binnenmarkt zu stärken. Nur so könne Europa sein internationales Handelsnetz breiter aufstellen. „Lassen wir Europa zu einem Leuchtturm für offenen, fairen und verlässlichen Handel werden – etwas, das die Welt heute dringender braucht denn je“, erklärte der Premier. (belga/svm)

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