„Bisher war diese Ausbildungsphase sehr theoretisch“, erklärt Unternehmenssprecher Nico Cardone. „Dank Virtual Reality können unsere Pilotinnen und Piloten nun in einer realitätsnahen Umgebung trainieren, bevor sie in den Simulator steigen.“
Konkret geht es dabei um die Phase, in der die Flugzeugführer mit den Abläufen im Cockpit vertraut gemacht werden – etwa, wo sich welche Schalter und Instrumente befinden. Mit VR erleben sie das Cockpit dreidimensional und können sich darin frei bewegen.
Auch Gauthier Lesceu, Ausbildungsleiter für theoretisches Wissen bei Brussels Airlines, sieht klare Vorteile: „Die VR-Technologie ermöglicht ein intensiveres, praxisnahes Lernen. Unsere Pilotinnen und Piloten können eigenständig und wiederholt Abläufe üben, Muskelgedächtnis aufbauen und so mit mehr Selbstvertrauen in den Simulator starten.“
Das VR-Programm ist offiziell anerkannt und wird seit Anfang Juli bei Brussels Airlines eingesetzt – zunächst ausschließlich für die Airbus-A320-Ausbildung und ausschließlich zur Einübung von Standardverfahren.
Die belgische Fluggesellschaft ist innerhalb der Lufthansa-Gruppe die erste, die das neue Trainingssystem nutzt. Entwickelt wurde es vom Lufthansa-Tochterunternehmen Lufthansa Aviation Training in Kooperation mit dem Flugzeughersteller Airbus. (belga/calü)

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