Stau vermeiden: Richtig einfädeln statt Platz verschenken

<p>Wichtig sei, sich abwechselnd hintereinander und vor allem nicht zu früh auf den verbleibenden Spuren einzuordnen, lautet der Tipp</p>
Wichtig sei, sich abwechselnd hintereinander und vor allem nicht zu früh auf den verbleibenden Spuren einzuordnen, lautet der Tipp | Foto: Lino Mirgeler/dpa

Wenn eine Spur wegfällt, gilt das Reißverschlussprinzip. Und richtig angewandt, ist ein Stau dann eigentlich vermeidbar, heißt es vom Auto Club Europa (ACE).

Wichtig sei, sich abwechselnd hintereinander und vor allem nicht zu früh auf den verbleibenden Spuren einzuordnen. Das bedeutet: Erst die Spur wechseln, kurz bevor die eigene Spur endet. Wer sich schon mehrere Fahrzeuglängen vor dem Ende des Fahrstreifens einfädelt, verschenkt Platz. Das verursacht einen Stau oder verlängert ihn, so die Verkehrsexperten. Ganz schlecht für den Verkehrsfluss ist auch ein ständiger Spurwechsel. Immer dort fahren, wo es gerade besser läuft - das klingt schlau. Aber letztlich zwingt man damit andere Fahrende zum Bremsen, das kostet bei dichtem Verkehr Zeit, weil sich das nach hinten fortsetzt, heißt es weiter. Außerdem erhöhen Spurwechsel das Risiko für Auffahrunfälle. (dpa/sc)

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