Die finanzielle Übermacht der Premier League ist seit Jahren bekannt. Und doch ist es schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlicheit die Topklubs von der Insel Geld in den Markt kübeln. Allein der FC Chelsea und der FC Liverpool haben bislang so viel für neue Spieler ausgegeben wie die ganze Bundesliga zusammen. Auch der so potente FC Bayern muss auf dem Transfermarkt die Übermacht der Engländer anerkennen, die in den großen Topf mit TV-Geldern und die Portemonnaies ihrer Investoren greifen können.
Die deutschen Topklubs spielen allenfalls die zweite Geige - dies manifestiert sich in einem finanziell längst aus den Fugen geratenen Markt erneut. Während der Branchenriese aus München und auch Borussia Dortmund bei der Verpflichtung neuer Stars Geduld aufbringen müssen, langt der FC Liverpool nach bereits investierten 125 Millionen Euro für Florian Wirtz weiter ungeniert zu.
Man kann darüber klagen, oder mit einer klugen Strategie partizipieren. Eintracht Frankfurt macht seit Jahren vor, wie man sich trotz der Abgänge zahlreicher Stars entwickeln kann. Luka Jovic, Randal Kolo Muani und Omar Marmoush folgten dem Ruf des großen Geldes, dennoch steht der Klub blendend da. Und dürfte auch einen Wechsel von Hugo Ekitiké verkraften.

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