Hält ein Torwart den Ball länger als acht Sekunden in den Händen, erhält der Gegner sofort einen Eckball.
Auch bei unbeabsichtigten Ballberührungen durch den Schiedsrichter gibt es eine Änderung: Erfolgt eine Berührung im Strafraum, bekommt der Torhüter den Ball. An anderen Stellen auf dem Spielfeld wird der Ball der Mannschaft gegeben, die ihn auch ohne das Eingreifen des Schiedsrichters bekommen hätte – vorausgesetzt, der Schiedsrichter kann eindeutig bestimmen, wem der Ball zugestanden hätte. Bisher ging der Ball immer an das Team zurück, das zuletzt den Ball berührt hatte.
Trainer müssen künftig keine rote Armbinde mehr tragen. Ebenfalls neu ist: Wenn ein Auswechselspieler oder Trainer einen Ball berührt, der sonst klar ins Aus rollen würde, wird ein indirekter Freistoß verhängt – allerdings ohne Verwarnung. Im Falle einer absichtlichen Behinderung wird sofort die Rote Karte gezeigt.
Bei den Videoschiedsrichtern liegt der Fokus künftig auf der Verwendung von Echtzeit-Bildern, um die Anzahl „leichter“ Elfmeter nach minimalem Kontakt zu verringern. Der VAR darf künftig auch eingreifen, wenn Elfmeter nach geringem Kontakt gegeben werden – etwas, das in der vergangenen Saison noch nicht erlaubt war. Schiedsrichter-Chef Jonathan Lardot betonte außerdem die Bedeutung des Dialogs zwischen Schiedsrichtern, Kapitänen und Spielern und forderte dazu auf, auch vor der Vergabe einer Gelben Karte mehr Erklärungen zu liefern.
In den kommenden Tagen werden die Neuerungen den Vereinen, Spielern und Trainern vorgestellt. Die Saison der 1. Division beginnt am 25. Juli. (mn)

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