Nach Wahnsinns-Fahrt von Mathieu van der Poel: Tim Merlier gewinnt im Sprint

<p>Nach Wahnsinns-Fahrt von Mathieu van der Poel: Tim Merlier gewinnt im Sprint</p>
Foto: Photo News

Merlier verwies den Italiener Jonathan Milan (Lidl-Trek) und Arnaud De Lie (Lotto) im Hochgeschwindigkeitsfinale auf die Plätze. Damit sorgte er für den vierten belgischen Etappenerfolg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. Jordi Meeus kam auf Rang acht ins Ziel.

Fahrer des Tages war Mathieu van der Poel: Der Niederländer – lange an der Seite von Jonas Rickaert unterwegs gewesen – wurde nach einer Ausreißversuch über rund 170 Kilometer erst 800 Meter vor dem Ziel von seinen Verfolgern gestellt.

Im Gesamtklassement kam es nicht zu Veränderungen: Tadej Pogacar steht weiter an der Spitze mit einem Vorsprung von 54 Sekunden auf Remco Evenepoel und 1:11 Minute auf den Franzosen Kevin Vauquelin. Am Sonntag musste Pogacar aber einen Rückschlag verkraften: Sein am Freitag gestürzter Edelhelfer Joao Almeida stieg mit gebrochener Rippe vom Rad.

Am Montag erreicht die Tour die Berge. Auf der zehnten Etappe geht es für die Radprofis ins Zentralmassiv, die 165,3 km von Ennezat nach Le Mont-Dore Puy de Sancy haben es mit 4450 Höhenmetern in sich. Insgesamt stehen sieben Anstiege der zweiten Kategorie auf dem Programm, mehr dieser Art gab es auf einem einzigen Tour-Teilstück noch nie. (mn/sid)

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