Die Begräbnisfeier in der Lütticher Kathedrale wurde vom Lütticher Bischof Jean-Pierre Delville zelebriert. Maxime Coessens und drei seiner Kollegen vom Löschzug 2/2 der Feuerwehr Lüttich waren am vergangenen Donnerstag bei einem Brand in der Waschküche des Gefängnisses von Lantin eingeschlossen worden. Maxime Coessens überlebte nicht. Einer seiner Kollegen befindet sich noch immer auf der Intensivstation. Die beiden anderen waren weniger schwer betroffen.

Bei dem Gottesdienst traten die religiösen Texte in den Hintergrund, um Platz für die zahlreichen Wortmeldungen von Freunden und Weggefährten des Verstorbenen zu machen. Die Feier wurde auf einem Großbildschirm übertragen, damit die mehreren hundert Menschen auf dem Vorplatz an der Zeremonie teilnehmen konnten. Der Generalvikar der Diözese Lüttich, Eric de Beukelaere, erinnerte an die Bedeutung des Feuerwehrberufs: „Für Maxime war es eine Leidenschaft, genau wie vor ihm für seinen Vater. Er wollte vor allem, dass seine Tochter stolz auf ihn ist, und das war sie, das sind wir alle. Maxime verlor sein Leben, als er einen Brand in der Waschküche eines Gefängnisses löschte, wo die schmutzige Wäsche gewaschen wird. Die Feuerwehrleute gingen bis dorthin, um das Feuer zu löschen, und das ist schön.“ Im Anschluss verließ der Sarg die Kathedrale und wurde zum zum Außenposten in Ans gebracht, wo Maxime Coessens seinen Dienst versah. Im Anschluss fand die Beerdigung auf dem Friedhof von Slins statt. (red/arco)

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