Vor genau drei Jahrzehnten erster Erwerb von „Bestandsware“

<p>Wichtig ist dem erfahrenen Investor stets eine optimale energetische Ausstattung, orientiert an den neuesten Erkenntnissen des Marktes, so auch an der Herresbacher Mühle.</p>
Wichtig ist dem erfahrenen Investor stets eine optimale energetische Ausstattung, orientiert an den neuesten Erkenntnissen des Marktes, so auch an der Herresbacher Mühle.

Mit dem zweigeteilten Projekt „Post“/„Bäckerei“ geht die Bautätigkeit der AG „Auf dem Weiher“ ihrem Ende entgegen. Hier - wie auch bei früheren Projekten - ist Günther Leufgen eine nachhaltige und vor allem energetisch stets zeitgemäße Umsetzung wichtig. Zudem mit Blick auf die „Alte Post“ eine historisch konforme, aber materiell hochwertige „Rekonstruktion“ des bestehenden Gebäudes von 1930.

Genannt seien etwa der Einsatz von Naturstein für die Fenstereinfassungen, den Sockel und die Ecken, dazu Schieferdach und Sprossenfenster. Wogegen er bei der Außengestaltung des Fotostudios auf schmale Lamellen in stylishem Holzdesign setzt.

Der Neubau (dessen Erdgeschoss teils „auf Stelzen“ steht, die wiederum die Aufbauten für den Carport bilden) wird in bewusstem farblichem Kontrast mit Isolierputz und Metallplatten in Weiß und Perlbeige gestaltet.

Bis auf einen baulichen Lückenschluss als eine Art architektonischer „Zwilling“ am Ortseingang aus Richtung St.Vith ist das Projekt „Alte Post“ der einzige Neubau, den das Unternehmen „Auf dem Weiher“ realisiert hat. In immerhin genau dreißig Jahren!

Eine Tätigkeit, die damals mit dem Kauf der beiden Zollhäuser in der Bleialfer Straße startete, da Günther Leufgen im Vorfeld des Baus des angrenzenden Bürogebäudes absehbaren Meinungsverschiedenheiten mit den unmittelbaren Anliegern einen Riegel vorschieben wollte.

Seither folgte über die Jahre eine behutsame, wenngleich konsequente Ausweitung der Investitionen in Schönberg und Umland. „Mal hier, mal dort, wo gerade wertbeständiger Wohnraum verfügbar wurde.“ „Bestandsware“, die der erfahrene Bauherr mit kenntnisreichem Auge als „renovierungswürdig“ erachtete.

Hier anpassen, dort ergänzen, hier ausbauen, dort umbauen, hier aufstocken, dort abtragen… Fazit: Ihm ging es vorrangig darum, „für Schönberg und die Menschen hier vor Ort Wohnraum zu erhalten und zu optimieren“.

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