Handwerk als ostbelgisches Exportsiegel

<p>Nicht allein bei Pierre&amp;Nature (aber hier ganz besonders) lagen die finalen Zahlen über den Erwartungen. So gingen zum Projekt Berggärten „Phase C“ knapp zwei Drittel der Wohnungen „über den Ladentisch“.</p>
Nicht allein bei Pierre&Nature (aber hier ganz besonders) lagen die finalen Zahlen über den Erwartungen. So gingen zum Projekt Berggärten „Phase C“ knapp zwei Drittel der Wohnungen „über den Ladentisch“. | Fotos: nemo.presse

In der Tat stand quasi allen am Sonntagabend, kurz vor Toresschluss, ein entspanntes Lächeln ins Gesicht geschrieben. Zu Recht! Immerhin hatten am Wochenende wiederum rund 1500 Besucher(innen) die Klinke in der Eastbelgica Eventlocation im vormaligen Eupen Plaza gedrückt. Eine Infrastruktur, die zum zweiten Mal nach 2023 den passenden Rahmen als Schaufenster für die Immobilien- und Baubranche in Ostbelgien bot.

Mit diesmal erfreulich vielen Eifeler Unternehmen „im Boot“ - die ihren Abstecher über’s Venn nicht bereuten. Ganz im Gegenteil! Bei einer eher informellen Bilanz „von Stand zu Stand“ im Austausch mit mal bewährten, mal neuen Ausstellern herrschte allseitige Zufriedenheit.

Sicher lässt sich der Erfolg einer solchen Messe nicht allein an den nackten Zahlen festmachen, sprich: an den Abschlüssen respektive Verkäufen. Was aber auch nicht die erklärte Zielsetzung der Unternehmen sein kann, die sich vor allem freuten, einem interessierten und zunehmend informierten Publikum Rede und Antwort stehen zu können.

So überwog letztlich eine Erkenntnis: Die Motivation zu einem Besuch der I.M.O fußt auf dem Antrieb, hier zielführende und besonders auch verbindliche „News“ aus erster Hand zu erhalten. Hierbei griff wie gewohnt die branchenübergreifende Verzahnung. Heißt: Beim wahlweise zwanglosen oder gezielten „Spaziergang“ entlang der über vierzig Stände mit rund dreißig Anbietern traf das Publikum auf die gesamte „Spezies“.

Stände gewinnen sichtbar an Qualität

Das Spektrum reichte vom Immobilien- und Grundstücksvermittler über den Bauträger und Handwerker bis zum Innenausstatter und Außenplaner.

Oder an anderer Stelle vom Energieversorger und Gebäudetechniker über den Reinigungsfachmann und Hausverwalter bis zum Finanzdienstleister und Versicherer.

Und allseits stach eines ins Auge: Die kreative Qualität der Stände ist im Laufe der Jahre beständig gewachsen. Längst vorbei sind die Zeiten der Information ausschließlich „auf Papier“. Stattdessen ziehen Screens in teils beachtlicher Größe die Blicke auf sich - und weisen dem Betrachter in schnell wechselnden Clips den Weg durch das facettenreiche Angebot.

Alles in allem ein über Generationen erarbeitetes ostbelgisches „Gütesiegel“, das weit über das deutschsprachigen Gebiet hinausreicht. Und das von EMBUILD als „Sprachrohr“ eines breit aufgestellten Interessenverbundes im baulichen Schulterschluss zwischen Verviers und Ostbelgien nachdrücklich „ins Schaufenster gestellt“ wird. Denn es ist nicht allein die regionale Vielfalt, sondern ebenso die gefragte und geschätzte Qualität des lokalen Handwerks, die in der Zwischenzeit längst in die vier Himmelsrichtungen „exportiert“ wird.

Hintergrund

„Für uns hat es sich gelohnt!“

Auch bei der achten Messe sprach das Publikum in hohem Maße an auf ein vielgestaltiges Angebot, das zum informativen und kreativen Spiegelbild des Potenzials in Ostbelgien wurde. Und somit zugleich zum wertvollen Werbeträger in Sachen wirtschaftspolitisches Standortmarketing in und für unsere Heimat. Ein Event auf Initiative und in Verantwortung von GE-Media, das „in seiner Außenwirkung“ (dank u.a. der massiven Werbung im Vorfeld und der fortlaufenden Berichterstattung) „weit über dieses Wochenende hinausträgt“, wie es Astrid Convents auf den Punkt brachte. So haben nicht wenige Aussteller bereits das Wochenende vom 7./8. März nächsten Jahres in ihrer Agenda vermerkt, wenn das Triangel in St.Vith zur Bühne einer Messe wird, die sich als mediale „Vitrine“ der Leistungsfähigkeit der lokal-regionalen Anbieter versteht. Hierunter nicht wenige, die am Sonntag mit Auftragsbüchern den Heimweg antraten, die durchweg besser „gefüllt“ waren als vielleicht im Vorfeld angenommen. Weshalb bei unserem Rundgang kurz vor Ende vor allem immer wieder ein Satz fiel: „Für uns hat es sich gelohnt!“

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