ZOG stellt Erweiterung der digitalen Präsenz vor

<p>Ausschnitt aus der interaktiven Karte des ZOG</p>
Ausschnitt aus der interaktiven Karte des ZOG | Foto: screenshot

Das ZOG lädt in diesem Zusammenhang Mitglieder, Freunde und Sympathisanten am Dienstag, 18. Februar 2025 um 14 Uhr in die Bibliothek des Staatsarchivs (Kaperberg 2-4 in 4700 Eupen) zu der Veranstaltung „Geschichte digital: Der Zweite Weltkrieg in Ostbelgien“ ein, in der zwei Projekte vorgestellt werden:

Zum Einen eine vom ZOG in Partnerschaft mit Pixelbar/Pavonet erstellte, interaktive Karte zu den Schicksalen ostbelgischer Soldaten im Zweiten Weltkrieg. „Die Karte ermöglich es vielen Menschen mit familiären Wurzeln in Ostbelgien, die Schicksale ihrer Verwandten im Krieg nach zu verfolgen. Wo diente wer? Welchen Rang hatte er, und wo fiel er? Wie erging es seinem Nachbarn? So entstehen neue Blicke auf den Krieg und das Schicksal ostbelgischer Soldaten darin“, so die Mitteilung.

Zum Anderen eine Podcastserie namens „Kriegsschicksale aus der Provinz Lüttich. Eine Podcast-Reihe des Zentrums für Ostbelgische Geschichte“, die das ZOG gemeinsamen mit der Firma Audiotextour erstellen wird. Darin werde u.a. ein Blick auf den Alltag im Krieg geworfen, heißt es. An dem Nachmittag werde die erste Folge „Erinnerungen von Kindern und Jugendlichen“vorgestellt.

Von der Schulerziehung bis zum „Reichsarbeitsdienst“, der Mitgliedschaft in der „Hitlerjugend“ bzw. dem „Bund deutscher Mädel“ und dem fragwürdigen Dienst als Flakhelfer und den Erlebnissen während der Ardennenoffensive kommen darin Menschen zu Wort, die einen Blick zurück auf ihre Kindheit und Jugend während der nationalsozialistischen Besatzung und im Krieg werfen, heißt es abschließend. (red/kupo)

Anmeldung per Email an info@geschichte.be oder telefonisch unter 087 26 69 83

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