Spätestens, seitdem CDU und CSU im Bundestag für ihre Vorschläge zur Migrationspolitik eine Mehrheit mithilfe der AfD in Kauf genommen haben, ist die Debatte um die sogenannte Brandmauer neu entbrannt. Ist diese Abgrenzung noch zeitgemäß? GE-Redakteur Kurt Pothen (Pro) und GE-Chefredakteur Christian Schmitz (Contra) liefern die Argumente.
Plakat „Wir sind die Brandmauer!“ bei einer Demo zur Migrationspolitik vor der CDU-Zentrale in Berlin
| Foto: dpa
Pro – Kurt Pothen:
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Von Guido Scholzen - Donnerstag 13 Februar 2025, 12:43
bei allen beiden Kommentatoren, Kurt Pothen und Christian Schmitz, ist anzumerken, dass sie nicht verstanden haben, warum die AfD überhaupt gewählt wird.
es sind Protestwähler, die die Populisten europaweit emporbringen.
Kurt Pothen meint:
"Demokratiefeinde wollen keine Diskussion – sie wollen Macht."
kann mich nicht erinnern, dass die etablierten Parteien freie Diskussionen wollen, z.B. Corona, Zuwanderung, Energie, Eurokratie. Diese Diskussion wird in D'land von der AfD gewollt und geführt!
"Demokratie bedeutet nicht nur Mehrheiten, sondern auch Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz und Gewaltenteilung. Parteien, die diese Prinzipien angreifen, haben ihre demokratische Legitimität verwirkt."
Wer schaltet denn in D'land alles gleich (inkl. Staatsmedein)? Nicht die AfD.
Christian Schmitz:
"Genau das spielt der AfD in die Hände: Sie profitiert davon, in eine Märtyrerrolle zu schlüpfen und sich als Opfer einer vermeintlichen politischen Verschwörung zu inszenieren."
das heisst nicht Verschwörung, sondern Klüngel. Und es gibt genug Opfer der derzeitigen Politik, ganz oben Tote durch Coronaimpfung und Messerstecher (schon vergessen?) und vieles mehr. Märtyrerrrolle? Nein. Jedoch ist es urkomisch, dass die AfD als Sündenbock herhalten muss, obwohl die AfD in Berlin noch keinen einzigen Tag regiert hat.
Diese 'Brandmauer' ist ein linkes Glaubensbekenntnis. Wer nicht links sein will, der betet das eben nicht mit.
Wenn die AfD schon eine schlechte Partei sein soll, dann sind die anderen Parteien ja noch schlechter, sonst würde die AfD nicht so emporkommen.
Kommentare
bei allen beiden Kommentatoren, Kurt Pothen und Christian Schmitz, ist anzumerken, dass sie nicht verstanden haben, warum die AfD überhaupt gewählt wird.
es sind Protestwähler, die die Populisten europaweit emporbringen.
Kurt Pothen meint:
"Demokratiefeinde wollen keine Diskussion – sie wollen Macht."
kann mich nicht erinnern, dass die etablierten Parteien freie Diskussionen wollen, z.B. Corona, Zuwanderung, Energie, Eurokratie. Diese Diskussion wird in D'land von der AfD gewollt und geführt!
"Demokratie bedeutet nicht nur Mehrheiten, sondern auch Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz und Gewaltenteilung. Parteien, die diese Prinzipien angreifen, haben ihre demokratische Legitimität verwirkt."
Wer schaltet denn in D'land alles gleich (inkl. Staatsmedein)? Nicht die AfD.
Christian Schmitz:
"Genau das spielt der AfD in die Hände: Sie profitiert davon, in eine Märtyrerrolle zu schlüpfen und sich als Opfer einer vermeintlichen politischen Verschwörung zu inszenieren."
das heisst nicht Verschwörung, sondern Klüngel. Und es gibt genug Opfer der derzeitigen Politik, ganz oben Tote durch Coronaimpfung und Messerstecher (schon vergessen?) und vieles mehr. Märtyrerrrolle? Nein. Jedoch ist es urkomisch, dass die AfD als Sündenbock herhalten muss, obwohl die AfD in Berlin noch keinen einzigen Tag regiert hat.
Diese 'Brandmauer' ist ein linkes Glaubensbekenntnis. Wer nicht links sein will, der betet das eben nicht mit.
Wenn die AfD schon eine schlechte Partei sein soll, dann sind die anderen Parteien ja noch schlechter, sonst würde die AfD nicht so emporkommen.
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