US-Minister: Vor Kollision gab es keine Auffälligkeiten

<p>US-Minister: Vor Kollision gab es keine Auffälligkeiten</p>

Wer in Washington lebe, sehe regelmäßig, „wie Militärhubschrauber den Fluss auf und ab fliegen“. Duffy betonte: „Das ist eine Standardroute, die sie fliegen.“ Es gebe ein Standardverfahren für das Nebeneinander von Passagiermaschinen und Helikoptern. Doch in diesem Fall sei „etwas schiefgelaufen“.

Duffy sagte auch, es sei eine klare Nacht mit guten Sichtbedingungen gewesen. Und die Piloten des Hubschraubers seien sich bewusst gewesen, dass die Passagiermaschine in der Nähe gewesen sei. Die Ursache für die Kollision werde noch untersucht.

Nahe dem Ronald-Reagan-Airport (DCA) in Washington war am Mittwochabend eine Passagiermaschine mit 64 Menschen an Bord beim Landeanflug mit einem US-Militärhubschrauber über dem Fluss Potomac kollidiert. Beide Maschinen stürzten ins Wasser.

In dem Militärhubschrauber waren drei Menschen, wie US-Medien berichteten. Boote und Taucher suchten über Nacht in dem eiskalten Wasser nach Überlebenden. Die Rettungskräfte gehen aber davon aus, dass niemand der Menschen an Bord der beiden Maschinen das Unglück überlebt hat. (dpa/mo)

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