Nach Regenfällen: Überschwemmungsgefahr in Teilen der Wallonie

<p>Nach Regenfällen: Überschwemmungsgefahr in Teilen der Wallonie</p>
Foto: Daniel Vogl/dpa

Betroffen sind die Dendre und ihre Zuflüsse, die Sennette, der Kanal Charleroi-Brüssel, die Senne und ihre Zuflüsse, die Dyle und ihre Zuflüsse, die Haute Sambre und ihre Zuflüsse sowie die Eau d’Heure und ihre Zuflüsse. Laut dem offiziellen hydrometrischen Portal der Region befinden sich diese Gebiete derzeit in einer Phase der Hochwasser-Vorwarnung. Die Dendre im Nordosten der Provinz Hennegau zeigt weiterhin steigende Wasserpegel. Die Schwellenwerte für eine Hochwasserwarnung, die Auswirkungen auf Infrastruktur und Anwohner haben könnten, dürften im Laufe des Samstags, zwischen Mittag und später Nachmittag, erreicht werden.

Auch bei der Sennette sowie am Kanal Charleroi-Brüssel könnten die Warnstufen am Samstagmittag überschritten werden. Die Region meldet jedoch, dass die temporären Überflutungszonen weiterhin über Speicherkapazitäten verfügen. Eine ähnliche Situation wird für die Senne und ihre Zuflüsse beschrieben.

In der Provinz Wallonisch-Brabant, wo die Dyle und ihre Zuflüsse unterhalb der Vorwarnstufe bleiben, könnten lokal begrenzte, aber unkritische Überflutungen auftreten. Weiter südlich haben die Haute Sambre und ihre Zuflüsse bereits die Vorwarnstufe überschritten, und die Pegel steigen weiter. Nach den aktuellen Prognosen sollten die Hochwasserwarnstufen in den nächsten 24 Stunden jedoch nicht erreicht werden.

Ähnlich ist die Situation bei der Eau d’Heure und ihren Zuflüssen, wo die Vorwarnstufe bis Samstagmittag überschritten werden könnte. Auch hier wird nicht erwartet, dass die Hochwasseralarmstufe erreicht wird.

Die wallonische Wasserverwaltung ruft zu äußerster Vorsicht in der Nähe von Flüssen und Wasserläufen auf. Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) hat unter dessen den Code Gelb herausgegeben, der bis Samstag, 14 Uhr gültig ist. (belga/calü)

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