Neue Impulse für berufliche Entwicklung in der DG

<p>Die Projekte unterstützen Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind.</p>
Die Projekte unterstützen Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind. | Foto: dpa

Die DG ist seit 1992 Teil des Europäischen Sozialfonds und hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Projekte realisiert, um Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt abzubauen. Jährlich profitieren rund 2.000 Menschen direkt oder indirekt von den ESF-finanzierten Angeboten. Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) betont in einer Mitteilung aus seinem Kabinett die Wichtigkeit dieser Unterstützung „Wir werden weiterhin alles daransetzen, den Menschen in unserer Region auch mithilfe europäischer Fördergelder neue Perspektiven und Chancen zu eröffnen. Projekte wie die nun gestarteten leisten dazu einen wertvollen Beitrag.“ Bis zum Ende der aktuellen Förderperiode sollen laut Mitteilung für dieses Vorhaben insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung stehen werden. „Die Förderung durch den Europäischen Sozialfonds Plus ist eine bedeutende Chance, unseren stetigen Bemühungen, die soziale und berufliche Integration in unserer Region nachhaltig zu stärken, durch Inanspruchnahme europäischer Fördergelder noch mehr Nachdruck zu verleihen“, so Ministerpräsident Oliver Paasch. Die fünf genehmigten Projekte, die zunächst für zwei Jahre laufen, decken demnach zentrale Schwerpunkte des ESF+ ab und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Sie umfassen sowohl Qualifizierungsmaßnahmen als auch individuelle Unterstützung für Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind.

Die fünf geförderten Projekte:

Das Projekt „BIDA III+“ zielt demzufolge darauf ab, junge Erwachsene besser auf eine duale Ausbildung vorzubereiten. Durch das Zentrum für Aus- und Weiterbildung des Mittelstands (ZAWM) werden individuelle Fördermaßnahmen wie Orientierungshilfen und Praktika angeboten. Ein besonderer Fokus liegt auf Sprachförderung, um auch sprachlichen Barrieren im Ausbildungsprozess zu begegnen.

Die CAB Integra widmet sich mit „Intego“ der beruflichen Integration von arbeitsmarktfernen Menschen im Norden der DG. Spezifische Vorschalt- und Integrationsmaßnahmen sollen Betroffene dabei unterstützen, individuelle Herausforderungen zu überwinden und wieder ins Berufsleben einzusteigen.

Im Süden der DG führt die Organisation „Dabei“ das Projekt „Miteinander Füreinander“ durch. Hier stehen die Entwicklung von Fach- und Sozialkompetenzen für den Arbeitsmarkt im Vordergrund. Vorschaltmaßnahmen sollen Teilnehmer nicht nur beruflich, sondern auch persönlich stärken.

Die Beschützenden Werkstätten in Eupen, Meyerode und Hergenrath haben sich in dem Projekt „Qualitätsverbesserung in der Begleitung“ zusammengeschlossen, um eine intensive Begleitung und Förderung von Personen mit Vermittlungshemmnissen sicherzustellen. So soll ihnen eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden.

Sprachbarrieren sind ein wesentlicher Faktor für Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt. Das Projekt „SAM“ der Kulturellen Aktion und Präsenz (KAP) setzt hier an, indem flexible Sprachkurse in Deutsch und Französisch angeboten werden. Diese sollen gezielt auf die Anforderungen des Arbeitsalltags vorbereiten und den Einstieg in Beschäftigung erleichtern.

(red/kupo)

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