Zur Erinnerung: Der Prozess begann am 16. März 2024, als der Bürgerrat das Thema „Schülerkompetenzen“ auswählte. Dies fiel mit der Veröffentlichung der Bildungsvision 2040 durch die Regierung zusammen, die sich ebenfalls mit den Schülerkompetenzen befasste. Der Bürgerrat konzentrierte sich auf „emotionale Kompetenzen“, ein Bereich, der in der Bildungsvision noch wenig konkretisiert war. Unter dem Titel „Schülerkompetenzen: Wie können emotionale Fähigkeiten an ostbelgischen Schulen vermittelt werden, damit Schüler fit für die Zukunft sind?“ wurde der Grundstein für die weitere Arbeit gelegt. Im September 2024 begann die Bürgerversammlung mit der detaillierten Bearbeitung des Themas. In fünf intensiven Sitzungen wurden Experten konsultiert, bevor schließlich 23 konkrete Empfehlungen an die Politik formuliert wurden. Diese umfassen ein breites Spektrum an Ansätzen zur Förderung emotionaler Kompetenzen in ostbelgischen Schulen.
Die Ergebnisse der Bürgerversammlung wurden am 14. November 2024 offiziell an die Parlamentspräsidentin, den Bildungsminister, die Vorsitzende des Bildungsausschusses und Vertreter des Bürgerrates übergeben. Wenige Wochen später, am 2. Dezember 2024, übertrug das Parlamentspräsidium die Federführung für die Bearbeitung der Empfehlungen an den Ausschuss III. Zusätzlich wurden Aufgaben an andere Ausschüsse verteilt.
Am 30. Januar 2025 wird der Ausschuss III nun in einer öffentlichen Sitzung die Ergebnisse seiner bisherigen Arbeit vorstellen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stellungnahmen der Parlamentsausschüsse zu den Vorschlägen der Bürgerversammlung sowie die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern. (red/kupo)
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