PSG legt Millionenstreit mit Mbappé der UEFA vor

<p>Kylian Mbappé im Dress von PSG</p>
Kylian Mbappé im Dress von PSG | Foto: Matthieu Mirville/dpa

Frankreichs Fußball-Meister Paris Saint-Germain hat den Streit um ausstehende Millionen-Gehälter für seinen Ex-Stürmer Kylian Mbappé laut einem Bericht der Sportzeitung „L'Équipe“ der UEFA gemeldet. Dies sei geschehen, weil die Clubs dem europäischen Fußballdachverband dreimal jährlich mitteilen müssen, ob sie aktuellen und ehemaligen Spielern noch Zahlungen schulden. Wenn dies der Fall ist, droht PSG nach den UEFA-Statuten der Champions-League-Ausschluss.

Vor möglichen Sanktionen wolle die UEFA aber den Ausgang des Streits zwischen Mbappé und dem französischen Hauptstadtclub abwarten, berichtete „L'Équipe“. PSG habe nach zwei Entscheidungen zu seinen Ungunsten die oberste Berufungskommission des französischen Liga-Verbands (FFF) angerufen. Außerdem hat der Club die normale Gerichtsbarkeit in Paris in dem Streit eingeschaltet.

Mbappé (26) fordert von seinem früheren Club 55,4 Millionen Euro an ausstehenden Gehältern und Boni. Einschließlich Sozialabgaben und Steuern geht es nach „L'Équipe“-Angaben um eine Summe von 98 Millionen Euro.

Der Weltmeister von 2018 war im vergangenen Sommer nach sieben Jahren im PSG-Dress ablösefrei zu Champions-League-Sieger Real Madrid gewechselt. (dpa/calü)

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