Konkret: Die Preise für Häuser und Appartements haben um 2,1 respektive 1,5 Prozent angezogen. Zugegeben, recht bescheidene Margen im Vergleich zu vergangenen (Erfolgs)jahren, aber dennoch ein heller Streif am zuvor über zwölf Monate recht düsteren Horizont.
Freilich bleiben die reinen Verkaufszahlen weiter hinter den Erwartungen zurück: Bis November verzeichnete der Markt in Belgien gar ein rückläufiges Ergebnis von 1,2 Prozent bei den Transaktionen. Beim Blick „in den Rückspiegel“ durfte die Branche dennoch innerlich durchatmen. Denn im selben Zeitfenster des Vorjahres lag der „Einbruch“ bei den Verkaufszahlen bei sage und schreibe 18,2 Prozent. Und selbst in den ersten drei Monaten dieses Jahres lag die Quote noch um stattliche 7,3 Prozent hinter dem Vergleichszeitraum. Von daher weist die Kurve also erkennbar nach oben!
Erfreulich zudem der endlich wieder gestiegene Anteil junger Käufer, heißt: von dreißig Jahren oder weniger, im Laufe dieses Jahres. Bis November stieg die Quote erstmals seit vier Jahren wieder auf knapp über 30 Prozent - gegenüber 27 Prozent zu Beginn des Jahres. Unterfüttert wird dieser Trend durch die durchaus spürbare Senkung der Hypothekenzinsen, was den individuellen Investitionsspielraum vergrößert. Zugleich eröffnet das zwischendurch „normalisierte“ Preisgefüge für manche neue Perspektiven, gerade beim Erwerb eines (älteren) Hauses.
Nord-Süd-Gefälle bleibt ausgeprägt
Dennoch… Vor allem in Vlaams Brabant und in Westflandern bleibt der Anteil junger Käufer weiterhin deutlich „unter Norm“. Der Grund: Hier spielt die Preisgestaltung eher einer älteren, vermögende(re)n Klientel in die Karten, während sich Interessenten unter dreißig Jahren hinten anstellen müssen. Weshalb die durchschnittliche Preissteigerung für ein Haus denn auch nur bedingt die Situation in den beiden Provinzen spiegelt.
In den ersten neun Monaten dieses Jahres stieg der Preis für ein Haus auf 329.468 €, wie gesagt: ein leichtes Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr - das inflationsbereinigt aber wiederum zu einem Minus von 0,8 Prozent wird.
Stabil geblieben sind die Hauspreise quer durch die Wallonie - bei einem Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber 2023 (ohne Berücksichtigung der Inflation). In Flandern fällt besonders die Steigerung von 4,9 Prozent in Limburg ins Auge - trotzdem bleibt die Provinz nach wie vor „Schlusslicht“, sprich: preisgünstigste im gesamten nördlichen Landesteil (mit einem Schnitt von 323.089 € im Gegensatz zu 422.635 € in Vlaams Brabant).
Beim Preis für Appartements (wahlweise neu oder gebraucht) verzeichnet der Markt einen Mittelwert von 268.709 € (plus 1,5 Prozent) - bei dem die Wallonie mit einem Schnitt von 197.572 € deutlich das Nachsehen hat.
Nur noch drei Flächen frei
Selbst wenn bis zum 22./23. März noch genau drei Monate sind, läuft bereits der Countdown zur nächsten Immobilienmesse Ostbelgien, die erneut in der Eventlocation im vormaligen Eupen Plaza beste räumliche Bedingungen vorfindet. Und das Interesse ist derart groß, dass ungeachtet des erweiterten und optimierten Platzangebotes aktuell nur noch drei Stellplätze frei sind. Und bereits jetzt ist gewährleistet, dass die Branche erneut in bewährter Vielfalt und Qualität „im Schaufenster steht“. Mit „on board“ ist als Premiumpartner übrigens erneut Embuild, die belgienweit tätige Interessenvertretung der Baubranche, an deren Spitze für die Sektion Verviers-Ostbelgien mit der Unternehmerin Astrid Convents aus Eupen erstmals eine Frau steht. Als besondere Annehmlichkeit in der Eventlocation gilt - neben den logistischen Vorzügen - auch das weitläufige Parkdeck „indoor“, das die Anreise für Aussteller (mit reichlich Aufbaumaterial „im Gepäck“) wie Besucher merklich erleichtert. Weshalb Interessenten für eine Teilnahme nicht allzu lange zögern sollten. Infos unter i-m-o.be/home/ oder unter Telefon 087 59 13 72.

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