The Shed - neuer „Kultort“ in New York

<p>Selbst die Stadt, die niemals schläft, hatte sowas wie den Shed noch nicht.</p>
Selbst die Stadt, die niemals schläft, hatte sowas wie den Shed noch nicht. | Foto: Photo News

Der Versprecher ist symbolisch. „So viele haben unsere Vision unterstützt“, wollte Dan Doctoroff eigentlich sagen, aber anstelle von „many“, viele, entschlüpft ihm „money“, Geld. Das Publikum bei der Pressevorstellung des neuen New Yorker Kulturzentrums „The Shed“, dessen Aufsichtsratsvorsitzender Doctoroff ist, lacht laut auf. Denn bei dem bescheiden als „Schuppen“ betitelten Kulturzentrum spielt auf den ersten Blick das Geld die Hauptrolle. Angesiedelt in den Hudson Yards, dem größten und teuersten nicht-öffentlichen Bauprojekt in der Geschichte der USA, hat der architektonisch spektakuläre „The Shed“, der am Freitag eröffnet, schon mehr als 500 Millionen Dollar an Entwicklungs- und Baukosten verschlungen, hauptsächlich von reichen Spendern.

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