Tradition und Moderne am Cello

<p>Camille Thomas ist zum dritten Mal bei OstbelgienFestival zu Gast.</p>
Camille Thomas ist zum dritten Mal bei OstbelgienFestival zu Gast. | Foto: Dan Carabas

Eupen

2014 wurde Camille Thomas von den „Les Victoires de la Musique“, dem französischen Pendant zu den Grammys, als Newcomerin des Jahres ausgezeichnet. Im Herbst 2017 wurde sie in der Elbphilharmonie in Hamburg mit dem Echo Klassik Preis bedacht. Dies sind nur zwei der bedeutenden Auszeichnungen, die die Musikerin in den letzten Jahren erhalten hat.

Im Alter von vier Jahren hat die gebürtige Pariserin mit dem Cello-Spiel begonnen. Nach einer ersten Ausbildung in Paris studierte sie an der Hanns Eisler-Musikhochschule in Berlin und anschließend an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Zum dritten Mal ist Camille Thomas im Rahmen von OstbelgienFestival in der Region zu Gast, zuletzt war sie 2017 mit dem Streichensemble Young Belgian Strings im Kloster Heidberg zu sehen. Am Samstag wird sie gemeinsam mit den Lütticher Philharmonikern unter der Leitung von Jean-Jacques Kantorow auf der Bühne stehen. Auf dem Programm stehen Mozart, Schubert und Say, im Einzelnen Mozarts Symphonie Nr. 34 in C-Dur, Schuberts Symphonie Nr. 5, ein Meilenstein der frühen Romantik, sowie das Konzert für Cello und Orchester des Pianisten und Komponisten Fazil Say. Say ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der aktuellen Klassikszene. In seinen Werken verbindet er die Traditionen seiner türkischen Heimat mit modernen Klängen. Eintrittskarten für das Konzert sind im Vorverkauf erhältlich beim Kulturellen Komitee, im Triangel oder auf der Webseite www.obf.be.

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