Zwölf Jahre grün, blau, rot in Eupen

Was bleibt heute vom anfänglichen Glanz?

Ich meine, eine recht magere Bilanz.

Zwölf Jahre lang hat nun Grün dominiert,

Farblich – inhaltlich ist wenig passiert.

Am Werthplatz wurde viel nachgedacht,

in Containern, das war zwar teuer -

hat aber nicht viel gebracht.

Für den schönen Platz fehlt eine Vision,

klagten die Grünen in der Opposition.

Der Werthplatz ist immer noch öde und leer,

attraktive Kneipen gibt es nicht mehr.

Zu Umweltbewusstsein wird der Bürger belehrt,

Der Werthplatz dann aber nur frisch geteert,

Da versickert kein Regen mehr,

unser schöner Platz gibt nichts mehr her.

Müllsäcke wurden kleiner, der Ärger war groß,

Und was war am Waisenbüschchen los?

Die Meinung der Anwohner wurde nicht gefragt,

Aber die Beleuchtung abgeschaltet, das war gewagt,

und auch gar nicht im Sinn unserer Sicherheit,

Viele waren echt nicht erfreut.

Bürgerbeteiligung wurde sich auf die Fahne geschrieben,

den Bürgern nur vier Tage zur Mitsprache beschieden

bei der Gestaltung vom Scheiblerpark.

Solche Scheinbeteiligung ist doch Quark!

Im Wetzlarbad wird noch nicht geschwommen,

es sind ja auch erst drei Jahre verronnen,

seit der Flut. Aber daran trägt niemand die Schuld,

Geduld, liebe Bürger, habt nur Geduld!

Bald ist die Zeit ohne Schwimmbad vorbei,

und mit Glück auch die schwierige Kumpanei,

von Blau mit Grün, denn unsere Stadt,

die doch so viel zu bieten hat,

benötigt heute neue Leute und frischen Wind,

denn sie kann noch viel mehr, ganz bestimmt!

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