RSM als Spielball im Wahlkampf

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Mit großem Interesse habe ich den Leserbrief von Herrn Kraft zum Thema „Rat für Stadtmarketing“ gelesen.

Dass der RSM nun von verschiedenen Kandidaten zum Spielball des Gemeindewahlkampfs gemacht wird, war sicherlich nicht das Ziel, das der Verwaltungsrat mit der Veröffentlichung des Memorandums verfolgte.

Dennoch möchte ich betonen, dass die Mittel nicht gekürzt wurden. Lediglich die Erhöhung des Funktionszuschusses an den RSM wurde ausnahmsweise krisenbedingt ausgesetzt, womit der RSM nicht allein war. Diese Situation ist allerdings für jeden, der sich tatsächlich für die Belange dieser VOG interessiert, keine neue Information.

Besagter Leserbrief erweckt den Eindruck, als könne der RSM seine Aufgaben aus finanziellen Gründen nicht erfüllen. Dem ist definitiv nicht so.

Als zuständiger Schöffe stehe ich in ständigem, gutem Kontakt mit dem Geschäftsführer sowie dem Verwaltungsrat des RSM und bin immer wieder beeindruckt von den vielen Projekten und Events, die diese VOG neben der täglichen Arbeit der Tourist-Info auf die Beine stellt.

Der RSM vermarktet unsere Stadt auf positive Weise nach außen und belebt unser Stadtgebiet regelmäßig durch großartige Veranstaltungen.

Zudem ist die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Rat für Stadtmarketing weitaus umfangreicher als die Zahlung eines Funktionszuschusses.

Schwierigkeiten und Herausforderungen, die auf den Rat für Stadtmarketing zukommen, werden stets zwischen Geschäftsführer Alain Brock, Präsident Patrick Meyer und mir, im Namen der Stadt Eupen, besprochen und lösungsorientiert bearbeitet, sodass die VOG auch in Zukunft ihre wertvolle Arbeit fortsetzen kann.

Die PFF steht auch weiterhin für eine gezielte Unterstützung der VOGs, die sich für unser schönes Eupen einsetzen.

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