Nachhaltigkeitsinitiative geht in die nächste Runde

<p>Tourismusminister Gregor Freches (r.) hatte am vergangenen Freitagnachmittag verschiedene Akteure getroffen, die bereits erfolgreich an den Angeboten der Nachhaltigkeitsinitiative teilgenommen haben.</p>
Tourismusminister Gregor Freches (r.) hatte am vergangenen Freitagnachmittag verschiedene Akteure getroffen, die bereits erfolgreich an den Angeboten der Nachhaltigkeitsinitiative teilgenommen haben. | Foto: Kabinett Freches

Inhaber und Inhaberinnen von touristischen Unterkünften kennen die Probleme: Gäste trennen ihren Müll nicht, lassen die Fenster geöffnet, während die Heizung auf Hochtouren läuft oder bringen ihr eigenes Essen mit, anstatt die Vielfalt unserer regionalen Produkte zu kosten. Diese Themen standen im Mittelpunkt des Auftaktworkshops der Nachhaltigkeitsinitiative im März dieses Jahres. Ostbelgische Betreiber und Betreiberinnen von Ferienwohnungen, B&Bs und Hotels kamen zusammen und nutzten die Workshops, um über diese Herausforderungen auszutauschen. Tourismusminister Gregor Freches ruft nun alle Beherbergungsbetriebe auf, die Einzelberatung zu nutzen, um ihren Betrieb zukunftsfähig zu machen: „Ich möchte die Nachhaltigkeitsinitiative, die von meiner Vorgängerin ins Leben gerufen wurde, weiterführen. Unsere touristischen Betriebe stehen vor vielen Herausforderungen und die Ansprüche der Gäste und der Angestellten werden immer höher. Die Einzelberatung soll auf die Bedürfnisse jedes Betriebs eingehen und sie dabei unterstützen ein Nachhaltigkeitsmanagement im Betrieb aufzubauen. Anhand der Einzelberatung können die Inhaberinnen und Inhaber von Unterkunftsbetrieben verstehen, was einen nachhaltigen Betrieb ausmacht, wie der Betrieb zu diesem Thema kommunizieren kann und welche Indikatoren im Rahmen einer Zertifizierung, wie Green Key gemessen werden“, wird Freches in der Mitteilung zitiert.

Die Initiative biete wertvolle Informationen und individuelle Beratungen in den Bereichen Abfallmanagement, Wasserqualität, Energieeffizienz und der Nutzung lokaler Produkte. Die Beratung könne zum Beispiel auch genutzt werden, um ein Kommunikationskonzept zu dem Thema aufzubauen. Gleichzeitig würden konkrete Maßnahmen entwickelt, die darauf abzielen, Kosten zu senken, die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern und die Zufriedenheit der Gäste zu steigern. Bis zum 11. Oktober können sich die hiesigen Beherbergungsbetriebe für eine professionelle Einzelberatung anmelden, um ihren Betrieb weiterzuentwickeln. „Mit dieser Nachhaltigkeitsinitiative schaffen wir nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile für unsere Betriebe und unsere Region“, sagt Minister Gregor Freches. In diesem Rahmen hat Freches am vergangenen Freitagnachmittag verschiedene Akteure getroffen, die bereits erfolgreich an den Angeboten der Nachhaltigkeitsinitiative teilgenommen haben. (red/sc)


Unter www.ostbelgientourismus.be/Nachhaltigkeitsinitiative kann man sich informieren. Die registrierten Beherbergungsbetriebe haben bereits eine Einladung erhalten und können sich bei weiteren Fragen an Karla Schumacher im Ministerium wenden: Tel.: +32 87 59 63 33 oder Mail: karla.schumacher@dgov.be.

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