Smartphone-Nutzung: Panik und Alarmismus statt realistische Lösungsansätze

<p>Kaleido Ostbelgien fordert unter anderem „Smartphones sollten keinen Platz im gesamten Pflichtschulwesen haben“.</p>
Kaleido Ostbelgien fordert unter anderem „Smartphones sollten keinen Platz im gesamten Pflichtschulwesen haben“. | Foto: dpa

Der Bericht behauptet, „die neue ‚telefonbasierte Kindheit‘ ist eine Katastrophe epischen Ausmaßes“ und fordert: „Wir müssen sie rückgängig machen“.

Jetzt weiterlesen – und noch viele weitere Artikel…
Mit dem Basic-Abo haben Sie Zugang zu allen Artikeln bereits ab 9 € pro Monat!
Jetzt abonnieren
Bereits abonniert?

Kommentare

  • Ob ein Handyverbot tatsächlich zielführend ist, sei dahin gestellt; von "Panik" zu reden halte ich aber für plump und reißerisch, denn das Problem ist tatsächlich da.

    Die Verlagerung des sozialen Lebens in einen virtuellen, oft regellosen Raum sollte man doch als sehr problematische Entwicklung unserer Gesellschaft sehen. Wenn die Erziehung und Sozialisierung von jungen Menschen über die chinesische Propaganda/Verblödungs-Maschine TikTok oder andere "soziale" Medien geschieht, dann wirft es die Frage auf, was denn noch der Mehrwert des "echten", greifbaren, belastbaren Lebens ist, und welche Ebene - die virtuelle oder die reale - nun maßgebend und bestimmend ist? Und wer auf diesen Ebenen die Regeln bestimmt - die Demokratie im 'wahren Leben', multinationale Milliarden-Konzerne in der virtuellen Welt.

  • Toller Kommentar, endlich sieht das mal jemand etwas differenzierter.
    Nicht das Gerät oder die Technologie ist das Problem sondern der Umgang damit. Und den kann und sollte man lehren. Es zu verbieten ist natürlich einfacher..

Kommentar verfassen

2 Comments