Der dreitägige Besuch von Papst Franziskus in Belgien war nicht nur von festlichen Momenten und emotionalen Begegnungen geprägt, sondern stellte auch einige der tief verwurzelten Spannungen in der Gesellschaft, der katholischen Kirche und zwischen beiden in den Fokus. Themen wie sexueller Missbrauch, Abtreibung, die Rolle der Frau in der Kirche und der Seligsprechungsprozess für König Baudouin dominierten die öffentliche Debatte. Durch seine Verurteilung des Missbrauchs hat der Papst eine gute Figur gemacht, aber das hat das Vertrauen in die Kirche noch nicht wiederhergestellt. Es bleibt abzuwarten, ob die Bischöfe die Versprechen des Papstes einlösen können.
Kommentare
Zum Glück hat der Papst heutzutage keine Bedeutung mehr, denn seine Aussagen zu Frauen oder Abtreibung sind einfach aus einer anderen Zeit. Wer so pauschal (vor allem als Mann) gegen Abtreibung ist, akzeptiert wohl auch jegliche Vergewaltigung mit folgender Zwangsgeburt... Seine Frauendefinition würde wahrscheinlich auch von den Taliban gutgeheißen.
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