Draghi: Wenn Lichtjahre Anspruch und Realität trennen

<p>Mario Draghi bei einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments</p>
Mario Draghi bei einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments | Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa

Ironie des Augenblicks: Fast zeitgleich mit Draghis pertinenter Analyse machen sich immer mehr Länder AfD-Forderungen zueigen, die sie noch kürzlich als fremdenfeindlich verurteilten.

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Kommentare

  • "Man kann nur den Kopf schütteln, wenn man sieht, wie die EU sich immer mehr in Richtung des sozialistischen Gesellschaftssystems und des Staatsdirigismus Marke Sowjetunion entwickelt, auf deren Ruinen sich Merkel & Co. und ihre Bewunderer jahrzehntelang ausgeruht haben."

    So so, die EU auf dem Weg "in Richtung des sozialistischen Gesellschaftssystems und des Staatsdirigismus Marke Sowjetunion" ?
    Da stößt der Herr Schröder als Schlussfolgerung aber wieder wie gewohnt in sein populistisches Horn mit einer Aussage, die eher in das Medium für "Vordenker, Querdenker und Nachdenker" gepasst hätte.
    Ich nehme ihm mit seiner journalistischen Vergangenheit einfach nicht ab, dass er so wenig über die komplexen Entscheidungstrukturen in der EU informiert ist.

    Dass allerdings die bisherige Subventionspolitik allgemein einer Reform bedarf, darüber sind sich alle im Klaren, ... solange sie nicht selbst betroffen sind.
    Ein Sektor böte sich dafür geradezu an; die Agrarpolitik, immer noch der größte Haushaltsposten in der EU. Aber wer daran zu rütteln wagt, riskiert einen Aufstand.
    Noch in der Erinnerung, wie die Bauern mit ihren Monstertraktoren in Brüssel gewütet haben?

    Das mit den "Ruinen" erschließt sich mir nicht so recht. Kann jemand das näher erläutern?

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