Im Nachgang an den Wettkampf stand Broeders mit Tränen in den Augen im Stade de France, um seine Interviews zu geben. „Ich habe sehr hart auf diesen Tag hingearbeitet. Sehr schön ist das nicht“, sagt der Athlet aus Löwen. Es war nicht seine Sprungtechnik, sondern seine körperliche Vorbereitung, die ihn am Samstag im Stich gelassen hat. „Meine Waden, meine Hüften, alles hat sich verkrampft“, erklärte er.
Broeders scheiterte schlussendlich an der Höhe von 5,70 Metern. „Bei 5,40 lief es noch gut, bei 5,60 begannen die Krämpfe schon zu kommen. Und bei 5,70 ging es nicht mehr. Das ist einfach schmerzhaft.“
Eine unmittelbare Erklärung für seine Krämpfe hatte Broeders nicht. „Warum mein Körper in diesem Moment 'Fick dich' sagt? Keine Ahnung“, echauffierte er sich. „Das ist eine gute Frage. Krämpfe sind normalerweise auf Dehydrierung oder einen Mangel an Elektrolyten zurückzuführen, aber ich bin jemand, der in diesem Bereich immer gut auf sich achtet, also ist das nicht der Grund.“ (belga/calü)

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