Olympia-Freiwillige verkaufen ihre Uniformen schon im Netz

<p>Mitarbeiter der Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 begrüßen die Freiwilligen, die auf der Tribüne sitzen, während sie an einer Trainingseinheit im Grand Palais teilnehmen.</p>
Mitarbeiter der Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 begrüßen die Freiwilligen, die auf der Tribüne sitzen, während sie an einer Trainingseinheit im Grand Palais teilnehmen. | Foto: Emmanuel Dunand/afp/dpa

In ihrer türkisen und blauen Kleidung sind die freiwilligen Helfer bei den Olympischen Spielen in Paris gleich erkennbar. Obwohl gerade erst die Halbzeit der Spiele erreicht ist, bieten manche Helfer ihre markanten Outfits bereits auf Online-Plattformen zum Verkauf an, wie der Sender BFMTV berichtete.

Für ihre Ausrüstung, die so im Handel bislang nicht erhältlich ist, verlangen sie dabei saftige Preise: 210 Euro etwa für den Fischhut, den viele der Helfer tragen, 147 Euro für eine Hose oder 84 Euro für das Halstuch sind inseriert. Und ein beim Rugby eingesetzter Helfer fordert 105 Euro für seine Tasche, deren Farbe ihm angeblich nicht gefällt.

Die vom Sportartikelhersteller Decathlon entworfene Kleidung wurde rechtzeitig vor Start der Spiele an die rund 45.000 Freiwilligen verteilt. Die Charta für die Freiwilligen besagt, dass sie diese Kleidung bis einen Monat nach Ende der Olympischen und Paralympischen Spiele nur während ihrer Einsätze und auf dem Weg dahin tragen dürfen.

Die Pressesprecherin der Spiele, Anne Descamps, sagte, ihnen sei bislang nicht bekannt gewesen, dass die Outfits verkauft würden. Die Uniform sei bei den Freiwilligen sehr beliebt und sie hoffe, dass die Helfer ihre Kleidung bis zum Ende der Spiele behalten.

Nach Informationen von BFMTV denkt Decathlon derzeit darüber nach, eine Kollektion zu entwickeln, die vom Freiwilligen-Outfit inspiriert ist, und sie nach den Wettkämpfen in den Handel zu bringen. (dpa/calü)

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