CSP bespricht ostbelgische Forderungen mit Les Engagés in Namur

<p>Vertreter der CSP und Les Engagés treffen sich zu einer Arbeitssitzung im wallonischen Parlament in Namur</p>
Vertreter der CSP und Les Engagés treffen sich zu einer Arbeitssitzung im wallonischen Parlament in Namur | Foto: CSP

Anwesend waren CSP-Präsident Jérôme Franssen, Vizepräsident Pascal Arimont sowie Generalsekretär Cliff Wirajendi, Junge Mitte Co-Vorsitzender Lukas Teller und PDG-Abgeordnete Steffi Pauels. Auf der Seite von Les Engagés nahmen der Spitzenkandidat im Bezirk Verviers Jean-Paul Bastin und der Fraktionsvorsitzende François Desquesnes teil. Les Engagés führen derzeit Koalitionsverhandlungen mit der liberalen MR, um die neue Regierung in der Wallonischen Region zu bilden.

Laut einer Mitteilung der CSP standen im Mittelpunkt der Gespräche die Kernforderungen Ostbelgiens an die zukünftige wallonische Regierung.

„Da Les Engagés schon bald in Regierungsverantwortung kommen werden, möchten wir in diesem frühen Stadium unsere Schwesterpartie dafür sensibilisieren, welche regionalbezogenen Fragen von großer Bedeutung in Ostbelgien sind. Das sind prioritär die Übertragung der Provinzbefugnisse und der dazu gehörenden Mittel, die Global- und Umweltgenehmigungen, die ländliche Entwicklung, die Niederlassungsbedingungen für Betriebe und das Thema der Umgehungsstraße zur N62“, wird CSP-Präsident Jérôme Franssen zum Kontext des Arbeitstreffens in dem Schreiben zitiert.

„Es ist uns wichtig, diese Gespräche jetzt schon zu führen, da die Verhandlungen in 25 thematischen Arbeitsgruppen zwischen Les Engagés und der MR in vollem Gange sind. Außerdem wurde das neue Parlament der Wallonischen Region eingesetzt, sodass wir als Partei unsere Arbeit hier in Namur unbedingt jetzt schon aufnehmen wollten“, so Franssen weiter.

Ein weiteres Thema war der Bau einer Umgehungsstraße für die N62. Dazu Pascal Arimont: „Wir teilen mit Les Engagés die Auffassung, dass wir eine Umgehungsstraße wollen. Dies, um die Bewohner in den umliegenden Dörfern endlich zu entlasten. Durch die Regierungsbeteiligung von Les Engagés in der Wallonie kann das Projekt endlich wieder aktiv in Angriff genommen werden.“

„Wir sind überzeugt, dass die Kollegen von Les Engagés gut verstanden haben, warum wir genau diese Zuständigkeiten fragen, da dadurch auf dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft kohärentere Kompetenzblöcke entstehen. Wir sind daher zuversichtlich, dass die Kollegen uns dabei helfen werden, dass die Forderungen der Ostbelgier in der zukünftigen Regierungsarbeit der wallonischen Regierung nicht ungehört bleiben“, fügt Jérôme Franssen abschließend hinzu. (red/kupo)

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