Wie die Aachener Zeitung berichtet, hatte der Landwirt am Sonntagmorgen eine verletze Kuh gefunden, am Dienstag gegen fünf Uhr, als die Tiere gemolken werden sollten, drei weitere. Zwei seien ihren schweren Verletzungen erlegen, zwei mussten eingeschläfert werden. Weil die Tiere Bissspuren aufwiesen, geht der Bauer davon aus, dass seine Rinder dem Wolf zum Opfer gefallen sind. Ob das wirklich so ist, muss eine Genanalyse zeigen.
„Das Tier war an drei Stellen, nämlich am Hüfthöcker und am Sitzbeinhöcker, regelrecht angefressen. Die Wunden waren faustgroß“, berichtet der Landwirt der „Aachener Zeitung“. Er habe die Verletzung zunächst gar nicht einem Wolf zugeschrieben. „Die Kuh hat noch gelebt, aber mir war klar, dass wir sie nicht retten konnten, weil die Wunden zu groß waren.“ Er habe deswegen einen Metzgermeister informiert, auch ein Jäger sei vor Ort gewesen. Die hätten die Wunden mit einem Wolfsangriff in Verbindung gebracht. Zwei Tage später, also am Dienstag, hat der Landwirt dann eine tote Kuh im Stall gefunden, eine weitere war offenbar in Panik und hatte sich dabei so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden musste, eine dritte war verblutet. „Sie hatte massive Bissverletzungen am Euter.“ Der Tierarzt und der Amtsveterinär wurden informiert, außerdem die Ortsvorsteherin von Hürtgen und der Wolfsberater. (red/arco)

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