Mit dem Münchnern kassierte der Kapitän der englischen Fußballer am 9. Dezember in Frankfurt ein 1:5. Bei der Neuauflage des EM-Halbfinals von 2021 gegen Dänemark soll nun alles besser werden, Kane träumt am Main von Liebe auf den zweiten Blick.
Der Angreifer steht am Donnerstag (18 Uhr) im Blickpunkt, schließlich wurde er nach dem mühsamen Auftakt gegen Serbien (1:0) als Sinnbild des biederen Auftritts ausgemacht. „Wenn Southgate an diesem System festhält, wird das die Nummer neun stark beeinträchtigen“, schrieb Ex-Nationalspieler Jamie Carragher in einer Kolumne.
Zum Start der EURO wirkte der 30-Jährige wie ein Fremdkörper im Spiel seines Nationalteams. In der ersten Halbzeit kam der Mittelstürmer nur zu zwei Ballkontakten, bis zum Abpfiff schaffte er es auf 24 Ballaktionen. Und das am Tag, als er sowohl zu Englands Rekordkapitän und -spieler bei Turnieren als auch bei Europameisterschaften aufstieg.
„Die große Stärke von Kane ist, sich fallen zu lassen“, erklärte ZDF-Experte Christoph Kramer: „Er sieht aus wie ein typischer Neuner, bewegt sich aber wie ein Zehner, weg von der Kette, wie ein Spielmacher. Aber dieses Element ist in diesem englischen Spiel ja gar nicht vorhanden.“ Southgate raube seinem Kapitän „seine Weltklasse-Stärke“, indem er ihn als „klare Neun“ aufbiete. So werde Kane „weggedeckt, nicht eingebunden“. (sid/leo)

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