Zu viele wertvolle Flächen liegen brach

<p>Zu viele wertvolle Flächen liegen brach</p>

Es ist die besondere Situation der Göhlgemeinde, die die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft gemeinsam mit dem Planungsbüro „HJPplan+“ veranlasst hat, Kelmis als eines von zwei Musterprojekten für die ostbelgische Gewerbestrategie auszuwä

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Kommentare

  • Gut, dass mal endlich die alte Tankstelle an der Lütticher Straße angesprochen wird, die schon seit vielen Jahren nicht mehr in Betrieb ist. Das ist in meinen Augen ein richtiger Schandfleck. Und das auch noch fast direkt gegenüber des schönen Museums! Ganz abgesehen davon, dass im Boden ja wahrscheinlich auch noch die alten Tanks lagern. Ein solches Elend, sollte möglichst schnell beseitigt, sprich abgerissen werden, denn dort wird sicher nie wieder eine Tankstelle entstehen. Als Ersatz hierfür, wurde von demselben Tankstellenbetreiber eine Selbstbedienungstankstelle ohne Personal an der Herbesthaler Straße auch schon vor vielen Jahren errichtet.
    Und die Infrastruktur verfällt, was man an ganz kleinen Beispielen schon deutlich machen kann: Z.B, die Bushaltestelle Kelmis Bruch, bzw. der Unterstand in Richtung Aachen. Dort ist seit vielen Monaten bereits eine Scheibe des Wartehäuschens zerstört und bietet damit weder Wind- noch Regenschutz für die wartenden Fahrgäste. Wo liegen da die Zuständigkeiten? Beim ersten Blick sieht es sogar so aus, als ob möglicherweise ein in etwa einem Meter entfernt stehendes Blech provisorisch für Wetterschutz sorgen soll, aber das sieht auch nur armselig und elend aus, hat obendrein kaum Wirkung. Sollte das wirklich als Provisorium aufgestellt worden sein, fehlen mir dazu die Worte. Aber egal, wer dort zuständig ist, es wird immer auf die Gemeinde Kelmis zurückfallen, wenn es solche Missstände gibt. Kaum jemand wird überlegen, ob es wohl ein Verschulden von TEC, Sadar oder der deutschen ASEAG wäre. Nur der Missstand wird wahrgenommen.
    Meine Frau und ich nutzen seit einem Jahr sehr häufig den Bus, da das deutsche 49-Euro-Ticket sehr attraktiv ist. Wir parken dann in der Nähe der Haltestelle und fahren mit Bus und Bahn weiter nach Aachen, Köln oder sonstwohin. Wie kann es sein, dass monatelang nicht für Ersatz der zerstörten Scheibe gesorgt wird? Ganz kostengünstig als Provisorium täte es auch eine Plexiglasscheibe. Alles besser, als so, wie es jetzt schon lange ist.
    Man sollte solche Details nicht unterschätzen. Das prägt sich bei jedem Passanten rasch ein und sehr schnell gerät man damit aufs Abstellgleis: "Kelmis ist da, wo alles kaputt ist". Entschuldigung, für die Übertreibung, aber vielleicht rüttelt das ja Manchen auf. Und wenn man diese Dinge mal in Angriff nimmt, hat man auch wieder Platz für lukrative Unternehmen mit ansprechenden Fassaden, die sich dann dort ansiedeln könnten.

    Mit freundlichen Grüßen!
    Manfred Jantz

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