Regionale Wirtschaftsströme: Flandern zahlt 1.259 Euro pro Einwohner an die Wallonie

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Relativ betrachtet nimmt die Höhe der flämischen Transfers an die Wallonie ab. | Illustrationsfoto: dpa

Seit 2017 analysieren Forscher auf Anfrage der flämischen Regierung regelmäßig die finanziellen Ströme zwischen den belgischen Regionen, die sogenannten „Transfers“.

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Kommentare

  • Transfers von einer Region in die andere?
    Ein Skandal? Mitnichten. Das gibt es in allen Ländern, dass reichere Regionen die ärmeren unterstützen.
    In Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, und sogar in der Schweiz, wo das "Nationaler Finanzausgleich" heißt. Kurzes Zitat:
    "Der Föderalismus ist ein tragendes Prinzip der Schweiz. Die 26 Kantone und die rund 2200 Gemeinden verfügen über weitreichende Kompetenzen. Deshalb ist auch der Finanzausgleich wichtig für den Zusammenhalt des Landes. Ihm liegt die Idee der Solidarität zugrunde: Die wirtschaftlich starken Kantone und der Bund helfen den finanziell schwächeren."
    Die Schweiz besteht nämlich nicht nur aus Zürich, Genf und Zug sondern auch aus Jura, Graubünden und Wallis.
    In Frankreich gibt es "dotations de péréquation pour les collectivités les plus défavorisées".
    Und in Deutschland den sattsam bekannten Länderfinanzausgeich.

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