900 Menschen sollten aus dem Lager in San Ferdinando in Kalabrien gebracht werden, wie Innenminister Matteo Salvini am Mittwoch erklärte. Im Einsatz waren demnach 600 Sicherheitskräfte und Sanitäter.
In dem slumartigen Lager leben seit Jahren Hunderte Migranten, die meist illegal bei der Ernte von Zitrusfrüchten in der verarmten Region helfen. Das Geschäft wird teils von der kalabrischen Mafia ‚Ndrangheta kontrolliert. In den vergangenen 14 Monaten kamen drei Menschen bei Bränden in der Zeltstadt um. Hilfsorganisationen kritisieren seit Jahren die schlimmen Zustände – fließendes Wasser und Strom gibt es nicht. Versuche, das Lager zu räumen, scheiterten bisher. (dpa)
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren