„VERA“-Erhebungen: CSP beklagt „besorgniserregende Befunde“

<p>Illustration: picture alliance/Mohssen Assanimoghaddam/dpa</p>
Illustration: picture alliance/Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Die alarmierenden Befunde: 18 % der Schüler belegen im Zuhören die unterste Kompetenzstufe, im Sprachgebrauch sind es sogar 24 %. Im September hatte die CSP-Abgeordnete Stephanie Pauels bei der Regierungskontrolle Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) um die Ergebnisse der diesjährigen VERA-8-Erhebung gebeten. Zu den Befunden sagt Pauels laut Mitteilung: „Zwar verfügen die Schülerinnen und Schüler auch in der untersten Kompetenzstufe der VERA-Erhebungen über grundlegende Fähigkeiten der jeweiligen Kategorie. Dennoch stimmen die hohen Prozentsätze nachdenklich. Immerhin sollten die Jugendlichen zum Zeitpunkt der Erhebung im zweiten Sekundarschuljahr die Grundlagen beherrschen, nach bereits acht absolvierten Schuljahren.“

<p>Überblick der Ergebnisse der Erhebungen</p>
Überblick der Ergebnisse der Erhebungen | Grafik: CSP/GrenzEcho

Versäumnisse bei den schulischen Grundkompetenzen – Lesen, Schreiben und Rechnen – wirkten sich langfristig negativ auf den weiteren Bildungsweg aus. „Insbesondere, wenn die Schwächen zu einem so vergleichsweise späten Zeitpunkt identifiziert werden. Vom Kindergarten an durchlaufen unsere Kinder und Jugendlichen mindestens 15 Jahre in Bildungseinrichtungen. (...) Wir müssen sicherstellen, dass die Kinder und Jugendlichen durch ihre Schulbildung die wesentlichen Kompetenzen erlernen. Dazu gehören neben dem Rechnen und dem Lesen eben auch der Sprachgebrauch und das Zuhören“, so Pauels. „Die ernüchternden, teils alarmierenden Untersuchungsergebnisse müssen nun konstruktiv genutzt werden. Die Schulen können dabei nur innerhalb des Rahmens arbeiten, der politisch verabschiedet wird.“ Erfreulich sei, „dass auch die Regierung den Handlungsbedarf erkennt und Fördermaßnahmen und Weiterbildungspakete plant. Hoffen wir, dass es so langfristig gelingt, mehr Schülerinnen und Schülern die wesentlichen Grundkompetenzen zu vermitteln.“ (red/sc)

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